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	<title>Kommentare für pushthebutton.de</title>
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	<description>Hier bloggt Hardy Prothmann.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2012 13:02:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Affäre Wulff: Jede Menge Rücktritte vonnöten von Hardy Prothmann, pushthebutton.de</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2012/01/07/affaere-wulff-jede-menge-ruecktritte-vonnoeten/#comment-1125</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:02:26 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag!

Michael Spreng meint zum Thema:
http://www.sprengsatz.de/?p=3791</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag!</p>
<p>Michael Spreng meint zum Thema:<br />
<a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3791" rel="nofollow">http://www.sprengsatz.de/?p=3791</a></p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Lieber Nachwuchs &#8211; ich helfe gerne, aber&#8230; von Elter</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/#comment-1066</link>
		<dc:creator>Elter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 13:40:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=1159#comment-1066</guid>
		<description>Danke! siehe Mailverkehr.
Hinweis an die Studierenden machen wir jetzt nochmal-:)
LG
A.E.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! siehe Mailverkehr.<br />
Hinweis an die Studierenden machen wir jetzt nochmal-:)<br />
LG<br />
A.E.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lieber Nachwuchs &#8211; ich helfe gerne, aber&#8230; von Hardy Prothmann, pushthebutton.de</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/#comment-1045</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 18:31:52 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Elter,

danke für Ihren Kommentar.

Selbstverständlich trenne ich Personen und Institutionen ganz allgemein - in diesem Fall aber nicht, weil die Person ihre Anfrage mit der Institution begründet hat.

Selbstverständlich ist die Institution nicht direkt für das Verhalten von erwachsenen Menschen verantwortlich - aber vielleicht ergibt sich hier ein Hinweisbedarf an die Studierenden, wie man gescheiterweise eine Anfrage stellt. Auch bei Profis ist hier ab und an Nachholbedarf erkennbar: &quot;Ich bin von XY&quot; ist eine Formulierung, die mir schon häufiger über den Weg gelaufen ist, verbunden mit der Überzeugung, dass das alles erklärt und zulassen muss...

Aber seis drum, war ja nur als Fingerzeig gemeint.

Eine Einladung nehme ich gerne an.

Schöne Festtage

Hardy Prothmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Elter,</p>
<p>danke für Ihren Kommentar.</p>
<p>Selbstverständlich trenne ich Personen und Institutionen ganz allgemein &#8211; in diesem Fall aber nicht, weil die Person ihre Anfrage mit der Institution begründet hat.</p>
<p>Selbstverständlich ist die Institution nicht direkt für das Verhalten von erwachsenen Menschen verantwortlich &#8211; aber vielleicht ergibt sich hier ein Hinweisbedarf an die Studierenden, wie man gescheiterweise eine Anfrage stellt. Auch bei Profis ist hier ab und an Nachholbedarf erkennbar: &#8220;Ich bin von XY&#8221; ist eine Formulierung, die mir schon häufiger über den Weg gelaufen ist, verbunden mit der Überzeugung, dass das alles erklärt und zulassen muss&#8230;</p>
<p>Aber seis drum, war ja nur als Fingerzeig gemeint.</p>
<p>Eine Einladung nehme ich gerne an.</p>
<p>Schöne Festtage</p>
<p>Hardy Prothmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lieber Nachwuchs &#8211; ich helfe gerne, aber&#8230; von Elter</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/#comment-1044</link>
		<dc:creator>Elter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:36:13 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Prothmann,

diese Anfrage, die vermutlich (genau weiß ich das nicht) von einer meiner Studentinnen stammt, ist extrem unglücklich gestellt. Ich kann mich nur dafür entschuldigen.
In der Tat sollten unsere Studierenden politische Bloggger befragen. Dafür hatten sie einen Auftrag. So aber natürlich nicht. 

Aber ich bitte Sie zu verstehen, dass wir über erwachsene Menschen keine Aufsichtspflicht ausüben können. 
Bitte trennen Sie Hochschule von Individualperson. 

Gerne lade ich Sie (falls Sie nun noch Interesse haben sollten-:) auch einmal an unsere Hochschule ein. Natürlich mit angemessenen zeitlichen Vorlauf.

Prof. Dr. Andreas Elter
Studiengangleiter Journalistik
macromedia hochschule für medien und kommunikation</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Prothmann,</p>
<p>diese Anfrage, die vermutlich (genau weiß ich das nicht) von einer meiner Studentinnen stammt, ist extrem unglücklich gestellt. Ich kann mich nur dafür entschuldigen.<br />
In der Tat sollten unsere Studierenden politische Bloggger befragen. Dafür hatten sie einen Auftrag. So aber natürlich nicht. </p>
<p>Aber ich bitte Sie zu verstehen, dass wir über erwachsene Menschen keine Aufsichtspflicht ausüben können.<br />
Bitte trennen Sie Hochschule von Individualperson. </p>
<p>Gerne lade ich Sie (falls Sie nun noch Interesse haben sollten-:) auch einmal an unsere Hochschule ein. Natürlich mit angemessenen zeitlichen Vorlauf.</p>
<p>Prof. Dr. Andreas Elter<br />
Studiengangleiter Journalistik<br />
macromedia hochschule für medien und kommunikation</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Grauenhafte Bilder zeigen grauenhafte Zustände &#8211; in den Köpfen von Journalisten von Hardy Prothmann, pushthebutton.de</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/24/grauenhafte-bilder-zeigen-grauenhafte-zustaende-in-den-koepfen-von-journalisten/#comment-920</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:24:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=994#comment-920</guid>
		<description>Neues Wort gelernt: Positionsflexibilität über Dummschwätzer Wagner von der Bild
http://www.heikerost.com/texte/medien/widerspruch_wagner/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Wort gelernt: Positionsflexibilität über Dummschwätzer Wagner von der Bild<br />
<a href="http://www.heikerost.com/texte/medien/widerspruch_wagner/" rel="nofollow">http://www.heikerost.com/texte/medien/widerspruch_wagner/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Porträt: Sie nennen ihn Putte von Hardy Prothmann, pushthebutton.de</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/18/portraet-sie-nennen-ihn-putte/#comment-913</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 00:21:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=985#comment-913</guid>
		<description>Guten Tag!

Die Bedingungen waren echt hart - sorry dafür.

Im Text ist ja beschrieben, was der Anspruch ist und wie das war vor Ort - ohne experimentieren kommt man nicht weiter ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag!</p>
<p>Die Bedingungen waren echt hart &#8211; sorry dafür.</p>
<p>Im Text ist ja beschrieben, was der Anspruch ist und wie das war vor Ort &#8211; ohne experimentieren kommt man nicht weiter <img src='http://www.pushthebutton.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Porträt: Sie nennen ihn Putte von Gerlinde</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/18/portraet-sie-nennen-ihn-putte/#comment-912</link>
		<dc:creator>Gerlinde</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:03:29 +0000</pubDate>
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		<description>Putte ist wegen der EXTREM lauten Hintergrund-/Begleitgeräusche kaum zu verstehen. Schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Putte ist wegen der EXTREM lauten Hintergrund-/Begleitgeräusche kaum zu verstehen. Schade.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Porno-Gate &#8220;im Namen der Ehre&#8221;: Der Fernsehjournalist XXX (Name zensiert) macht einen handwerklichen Fehler und will diesen per Einstweiliger Verfügung &#8220;aus der Welt schaffen&#8221; &#8211; &#8220;Gehts noch?&#8221; von Hardy Prothmann, pushthebutton.de</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/03/porno-gate-ein-fernsehjournalist-macht-einen-handwerklichen-fehler-und-will-die-folgen-per-einstweiliger-verfuegung-aus-der-welt-schaffen-gehts-noch/#comment-903</link>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 20:50:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=910#comment-903</guid>
		<description>Guten Tag!

Gegen &quot;übles Aufstoßen&quot; empfehle ich einen Besuch beim Arzt, eine Umstellung der Ernährung und innere Einkehr.

Leider verwechseln Sie ein paar Dinge: &quot;Stein des Anstoßes&quot; ist nicht die &quot;Namensnennung&quot; des Autoren, sondern schlechtes journalistisches Handwerk, eine fadenscheinige Erklärung, eine Abmahnung und das Schweigen des Senders zu den Arbeitsbedingungen beim SR und der Verwendung der &quot;Steuergelder&quot;, pardon GEZ-Gebühren.

Ich &quot;ergötze&quot; mich an gar nichts, sonder werde für die Aufdeckung handwerklicher Fehler verklagt. In diesem Zusammenhang nenne ich die handelnden Personen. &quot;Buzz&quot;-Words sind mir dabei vollkommen egal (ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was das sein soll). Und ich vermute mal, dass das Wort Porno in einem meiner Artikel im Meer der Porno-Seiten nicht weiter auffällt. Von einem &quot;Niggemeier-Trackback&quot; weiß ich nichts. Das interessiert mich auch nicht.

Was meine &quot;Reputation&quot; angeht: Ich bin seit 20 Jahren im Geschäft und hatte es noch nie nötig, &quot;Aufregerstories&quot; zu produzieren. Diese Form von Billig-Journalismus habe ich immer abgelehnt und deswegen teils auch die Zusammenarbeit mit Redaktionen aufgekündigt. Was die Reputation von anderen angeht, folgen Sie mir sicherlich dahingehend, dass jeder für seine Arbeit selbst verantwortlich ist und sich alle Menschen nach Artikel 5 selbst eine Meinung bilden können.

Mein Hinweis auf &quot;heiße Recherchen&quot; ist sehr wohl nötig. Es geht um die Frage, ob alles, was &quot;denkbar&quot; ist, auch gemacht werden sollte. Das habe ich mehrfach begründet: Wieso wird ein Schwenk auf eine Pornoseite in Betracht gezogen? Das muss überhaupt nicht sein und verbietet sich fürs Abendprogramm. Punkt. Wer sowas trotzdem plant und durchführt, will seine &quot;Recherchen&quot; eben &quot;heißt&quot; aufpoppen.

&quot;Mutmaßungen&quot; gehören wie die Verdachtsberichterstattung ganz selbstverständlich zur journalistischen Arbeit, wenn es dafür Ansatzpunkte und ein öffentliches Interesse gibt. Die Tatsache, dass im Vorabendprogramm der ARD ein Beitrag läuft, in dem eine Pornosteite zu sehen ist und über Hacker, geklaute emails und Pornoseiten bereichtet wird, ist Anlass genug. Im Sinne der Zuschauer, also der Gesellschaft ist es wichtig und notwendig, nachzufragen.

Als Zuschauer kann man sich &quot;Gedankenspiele&quot; machen, wie es dazu kommt - als Journalist habe ich dazu konkret nachgefragt. Ein erstes Ergebnis war eine nur mäßig überzeugende Stellungnahme. Das zweite Ergebnis war, dass der SR jegliche Auskunft verweigert hat. Das kennt man normalerweise so: &quot;Kein Interview für xy&quot; - da feiern sich dann die Medien selbst.

Was Sie als &quot;Polemik&quot; bezeichnen ist die Feststellung einer Paradoxie. Zur Erinnerung: Der Mann beruft sich auf &quot;private Rechte&quot; und möchte seinen Namen in Zusammenhang mit einem &quot;Wort&quot; nicht genannt werden. Den Zusammenhang hat er selbst geschaffen. Und dann bringt er seine Kinder mit ins Spiel? Und Sie halten das für &quot;plausibel&quot; und schwätzen was von &quot;diametral&quot;? Ihre Umkehrschlüsse muss man nicht ernst nehmen.

Was die Namensnennung angeht - es wird über Beteiligte berichtet. Ich kann nicht erkennen, dass daran etwas auszusetzen ist.

Es wird auch nicht &quot;fabuliert&quot; - es wurden konkrete Fragen gestellt und Antworten verweigert. Der Sender hat selbst den Beitrag gelöscht - ein Umschnitt war offensichtlich zu viel verlangt. Sie sind ein Scherzkeks mit ihrer Argumentation über &quot;was in den Postfächern landet&quot; - soll man im &quot;Umkehrschluss&quot; Ihrer Meinung nach mehr über Pornographie im Vorabendprogramm berichten?

Die Schwenk-Ausrede ist eine Ausrede - es gab keine zwei Bildschirme im Film zu sehen und in der gezeigten Szene ist es auch nur einer. Ansonsten ist die Idee auf eine Pornoseite zu schwenken, sowieso idiotisch. Siehe oben.

Ich forder nicht die Kontrolle der Besuche, sondern habe danach gefragt, welche Kontrollen der SR hat. Das Ergebnis ist bekannt - keine Antwort.

&quot;Freie Mitarbeiter&quot; sind auch Mitarbeiter - völlig zu Unrecht stiehlt sich der SR hier aus der Verantwortung.

Ich &quot;brüste&quot; mich mit nichts, sondern habe Tatsachen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung festgestellt. Die können sich verändert haben.

Wenn Sie mal in sich gehen, nennen Sie vielleicht auch Ihren Namen - ich arbeite durchweg transparent und bin nicht zu feige, für meine Meinung einzustehen.

Gruß
Hardy Prothmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag!</p>
<p>Gegen &#8220;übles Aufstoßen&#8221; empfehle ich einen Besuch beim Arzt, eine Umstellung der Ernährung und innere Einkehr.</p>
<p>Leider verwechseln Sie ein paar Dinge: &#8220;Stein des Anstoßes&#8221; ist nicht die &#8220;Namensnennung&#8221; des Autoren, sondern schlechtes journalistisches Handwerk, eine fadenscheinige Erklärung, eine Abmahnung und das Schweigen des Senders zu den Arbeitsbedingungen beim SR und der Verwendung der &#8220;Steuergelder&#8221;, pardon GEZ-Gebühren.</p>
<p>Ich &#8220;ergötze&#8221; mich an gar nichts, sonder werde für die Aufdeckung handwerklicher Fehler verklagt. In diesem Zusammenhang nenne ich die handelnden Personen. &#8220;Buzz&#8221;-Words sind mir dabei vollkommen egal (ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was das sein soll). Und ich vermute mal, dass das Wort Porno in einem meiner Artikel im Meer der Porno-Seiten nicht weiter auffällt. Von einem &#8220;Niggemeier-Trackback&#8221; weiß ich nichts. Das interessiert mich auch nicht.</p>
<p>Was meine &#8220;Reputation&#8221; angeht: Ich bin seit 20 Jahren im Geschäft und hatte es noch nie nötig, &#8220;Aufregerstories&#8221; zu produzieren. Diese Form von Billig-Journalismus habe ich immer abgelehnt und deswegen teils auch die Zusammenarbeit mit Redaktionen aufgekündigt. Was die Reputation von anderen angeht, folgen Sie mir sicherlich dahingehend, dass jeder für seine Arbeit selbst verantwortlich ist und sich alle Menschen nach Artikel 5 selbst eine Meinung bilden können.</p>
<p>Mein Hinweis auf &#8220;heiße Recherchen&#8221; ist sehr wohl nötig. Es geht um die Frage, ob alles, was &#8220;denkbar&#8221; ist, auch gemacht werden sollte. Das habe ich mehrfach begründet: Wieso wird ein Schwenk auf eine Pornoseite in Betracht gezogen? Das muss überhaupt nicht sein und verbietet sich fürs Abendprogramm. Punkt. Wer sowas trotzdem plant und durchführt, will seine &#8220;Recherchen&#8221; eben &#8220;heißt&#8221; aufpoppen.</p>
<p>&#8220;Mutmaßungen&#8221; gehören wie die Verdachtsberichterstattung ganz selbstverständlich zur journalistischen Arbeit, wenn es dafür Ansatzpunkte und ein öffentliches Interesse gibt. Die Tatsache, dass im Vorabendprogramm der ARD ein Beitrag läuft, in dem eine Pornosteite zu sehen ist und über Hacker, geklaute emails und Pornoseiten bereichtet wird, ist Anlass genug. Im Sinne der Zuschauer, also der Gesellschaft ist es wichtig und notwendig, nachzufragen.</p>
<p>Als Zuschauer kann man sich &#8220;Gedankenspiele&#8221; machen, wie es dazu kommt &#8211; als Journalist habe ich dazu konkret nachgefragt. Ein erstes Ergebnis war eine nur mäßig überzeugende Stellungnahme. Das zweite Ergebnis war, dass der SR jegliche Auskunft verweigert hat. Das kennt man normalerweise so: &#8220;Kein Interview für xy&#8221; &#8211; da feiern sich dann die Medien selbst.</p>
<p>Was Sie als &#8220;Polemik&#8221; bezeichnen ist die Feststellung einer Paradoxie. Zur Erinnerung: Der Mann beruft sich auf &#8220;private Rechte&#8221; und möchte seinen Namen in Zusammenhang mit einem &#8220;Wort&#8221; nicht genannt werden. Den Zusammenhang hat er selbst geschaffen. Und dann bringt er seine Kinder mit ins Spiel? Und Sie halten das für &#8220;plausibel&#8221; und schwätzen was von &#8220;diametral&#8221;? Ihre Umkehrschlüsse muss man nicht ernst nehmen.</p>
<p>Was die Namensnennung angeht &#8211; es wird über Beteiligte berichtet. Ich kann nicht erkennen, dass daran etwas auszusetzen ist.</p>
<p>Es wird auch nicht &#8220;fabuliert&#8221; &#8211; es wurden konkrete Fragen gestellt und Antworten verweigert. Der Sender hat selbst den Beitrag gelöscht &#8211; ein Umschnitt war offensichtlich zu viel verlangt. Sie sind ein Scherzkeks mit ihrer Argumentation über &#8220;was in den Postfächern landet&#8221; &#8211; soll man im &#8220;Umkehrschluss&#8221; Ihrer Meinung nach mehr über Pornographie im Vorabendprogramm berichten?</p>
<p>Die Schwenk-Ausrede ist eine Ausrede &#8211; es gab keine zwei Bildschirme im Film zu sehen und in der gezeigten Szene ist es auch nur einer. Ansonsten ist die Idee auf eine Pornoseite zu schwenken, sowieso idiotisch. Siehe oben.</p>
<p>Ich forder nicht die Kontrolle der Besuche, sondern habe danach gefragt, welche Kontrollen der SR hat. Das Ergebnis ist bekannt &#8211; keine Antwort.</p>
<p>&#8220;Freie Mitarbeiter&#8221; sind auch Mitarbeiter &#8211; völlig zu Unrecht stiehlt sich der SR hier aus der Verantwortung.</p>
<p>Ich &#8220;brüste&#8221; mich mit nichts, sondern habe Tatsachen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung festgestellt. Die können sich verändert haben.</p>
<p>Wenn Sie mal in sich gehen, nennen Sie vielleicht auch Ihren Namen &#8211; ich arbeite durchweg transparent und bin nicht zu feige, für meine Meinung einzustehen.</p>
<p>Gruß<br />
Hardy Prothmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Porno-Gate &#8220;im Namen der Ehre&#8221;: Der Fernsehjournalist XXX (Name zensiert) macht einen handwerklichen Fehler und will diesen per Einstweiliger Verfügung &#8220;aus der Welt schaffen&#8221; &#8211; &#8220;Gehts noch?&#8221; von De Facto</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/03/porno-gate-ein-fernsehjournalist-macht-einen-handwerklichen-fehler-und-will-die-folgen-per-einstweiliger-verfuegung-aus-der-welt-schaffen-gehts-noch/#comment-885</link>
		<dc:creator>De Facto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 22:37:20 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Prothmann,

mir stößt an ihrer Darlegung der Geschichte einiges übel auf.
Es beginnt mit dem Titel, den Sie in wenig fragwürdiger Manier &quot;Porno-Gate&quot; nennen. Es kann sich nicht mit ihrem Selbstverständnis als kritischem Journalisten decken, den simplen Mechanismus aus Buzzword (&quot;Porno&quot;) und dem ewigen Verweis auf die sogenannte Watergate-Affäre in bester BILD-Manier in Gange zu setzen. Sie propagieren in ihrem weitreichenden Blog-Netzwerk ein sauberes, investigatives Arbeiten - was in vielen Fällen der Fall ist. Hier löst sich dieser Vorsatz schon in der Überschrift in pure Missgunst auf. Denn auch der Name des betreffenden Journalisten wird wieder explizit genannt. Das ist ihr gutes Recht, trägt aber zur unnötigen Eskalation dieses Konfliktes bei. Warum den SR-Journalisten mit genau dem Mittel weiter provozieren, das hier der Stein des Anstoßes ist.

Die passende Volte wäre ihnen gelungen, wenn Sie die Namensnennung genau hier vermieden hätten. Denn das hätte den Fokus auf das ursprüngliche und mittlerweile wohl bei ihnen in Vergessenheit geratene Thema gelenkt: die Einblendung eines Browser-Tabs mit dem Namen einer pornografischen Seite für die Dauer von drei Sekunden. Stattdessen ergötzen sie sich an der wiederholten Nennung des Namens. Sie haben genug Medienerfahrung, um zu wissen, dass nun sehr wohl der Name in Verbindung mit dem Wort „Porno“ ganz oben bei Google erscheint. Natürlich ist ihnen auch bewusst, dass der Niggemeier-Trackback für ihre eigene Reputation zuträglich ist. Die Reputation des SR-Mitarbeiters ist dagegen, zumindest online, dahin.
In ihrem ursprünglichen Artikel aus dem August bedienen Sie sich ebenfalls unnötiger Polemik und sprechen von &quot;heißer Recherche&quot;. Warum? Ihrem Ziel, die Umstände der Einblendung aufzuklären, ist das in keiner Weise dienlich.
&quot;Aufgabe von Journalismus ist es, öffentlich relevante Informationen zu recherchieren, Hintergründe zu erfragen und die Ergebnisse zu dokumentieren und einzuordnen&quot; - so heißt es auf dieser Seite. Der Leitsatz ist richtig und im Online-Journalismus wichtiger denn je. In diesem Fall wurden von ihrer Seite wie von vielen anderen Bloggern jedoch keine Ergebnisse dokumentiert, sondern Mutmaßungen verbreitet und Gedankenspiele publik gemacht, die auf keiner soliden Grundlage fußten.

Im Kommentarbereich von Herrn Niggemeiers Blog hat sich der SR-Mitarbeiter selbst geäußert. Dazu folgt ihrerseits die nächste Polemik: Sie mokieren sich über die &quot;investigativen Methoden&quot; des Reporters, die im &quot;Kinderzimmer&quot; seines &quot;Haushaltes&quot; den Anfang nahmen. Warum hier der völlig unnötige süffisante Unterton und der Verweis auf die &quot;frank und freie&quot; Äußerung? Sie diente augenscheinlich der Aufklärung der Umstände und ist, mit Verlaub, durchaus plausibel. In ihrem Artikel wird aber selbst daraus ein Vorwurf gestrickt. Komplett abstrus jedoch ihre &quot;Anmerkung des Verfassers&quot;, die jedem journalistischen Selbstverständnis diametral widerspricht. Sie fordern, als &quot;Betroffener&quot; hätte der Reporter nicht weiter recherchieren sollen. Das hieße im Umkehrschluss, dass alle Journalisten, die einen Missstand am eigenen Leib oder auch in ihrer Familie erfahren, nicht weiter am betreffenden Thema dranbleiben dürften. Eine hinkende Argumentation, bei deren Konstruktion wohl auch Sie &quot;sehr aufgebracht&quot; und wenig objektiv gewesen sein dürften.

Auch ihre hier zitierte Mail vom 20. September zeugt von unnötiger Stimmungsmache, ebenso wie der eingefügte Hinweis. Sie fischen ganz bewusst im Trüben (&quot;möglicherweise ist er noch in vielen anderen Dingen “Experte” &quot;) und zweifeln den Umstand an, dass die explizite Namensnennung des Reporters etwas außergewöhnliches wäre. Denn während der selbstverständliche Verweis auf die Autorschaft zum Einmaleins jedes TV-Beitrages gehört, ist die wiederholte Nennung des Namens in ihrem Blog nicht unbedingt nötig. Es scheint legitim und angebracht, auf den &quot;Vorfall&quot; zu verweisen, eventuell auch mit den das Vorabendprogramm verfolgenden Kindern zu argumentieren - aber die Ausschlachtung dieses handwerklichen und in der Folge auch journalistischen Fehlers in bester Boulevard-Manier kann nicht ihren Maßstäben entsprechen. Tut sie es doch, dürfen Sie sich trotz sorgsam formulierter Klausel im Impressum nicht über Abmahnungen wundern.

Stattdessen wird munter weiter über &quot;Porno-Surfen&quot; beim SR fabuliert. Offensichtlicher kann der Zusammenhang zwischen der Recherche und dem Gezeigten aber doch nicht sein. Grotesk auch diese Herleitung: &quot;Meiner Einschätzung nach hätte jedem einigermaßen erfahrenen Journalisten von vorneherein klar sein müssen, dass das so entstandene Material nicht sendefähig ist – schon gar nicht im Vorabendprogramm&quot;. Der bloße Name einer pornografischen Seite samt Favicon ist also schon anstößig genug, um diesen Inhalt und die ganze mit dem Beitrag verbundene Information aus dem Programm zu verbannen? Dem GEZ-Zahler schadet es am Ende mehr, wenn seine Kinder nicht wissen, was da in ihren Postfächern landet, als dass es für drei Sekunden in einem Bildauschnitt zu sehen war. Wie können sie ferner die Ausstrahlung des Films kritisieren, im gleichen Atemzug aber die Löschung aus der Mediathek anprangern? Senden oder nicht, bitte entscheiden Sie sich.

Sicher, die offizielle SR-Darstellung ist ungelenk. Aber sie gesteht den inhaltlichen Fehler im Beitrag ein. Laut ihrer Vita haben sie einschlägige Erfahrungen im TV-Bereich gesammelt: Was spricht also gegen das Schwenk-Szenario? Kamera schwenkt von Bildschirm 1 (RedTube) auf Bildschirm 2 (REWE). Womöglich wurde auf Bildschirm (2) zuerst RedTube aufgerufen, dann jedoch auf REWE umgeschaltet. Wir kennen das Tab-Wirrwarr aus dem Online-Alltag. Müßig, darüber so sehr ins Detail zu gehen; geradezu unangebracht, die immer wieder gern ins Feld geführten GEZ-Gelder mit Anfragen an den Sender (der völlig zutreffend auf die Rolle des Reporters als Freier Mitarbeiter hinweist) in Beschlag zu nehmen.

Die Geschehnisse rund um ihr Büro und die Zustellung der Anwaltspost bezeichnen Sie als &quot;unglückliche Begleitumstände&quot;. Wie ist es mit der Anerkennung dieser &quot;unglücklichen Begleitumstände&quot; während des Drehs zum SR-Beitrag bestellt? Sie fordern indirekt die Kontrolle der besuchten Seiten von SR-Mitarbeitern. Nicht nur für SR-Mitarbeiter, sondern auch für jeden freiheitlich denkenden Menschen ein Schreckensszenario. Noch dazu hätte eine derartige Handhabe die saubere Recherche nicht nur in diesem Beitrag gefährdet. Wie kann jemand im &quot;netzwerk recherche&quot; aktiv sein und dann einer öffentlich-rechtlichen Institution einen Seitenfilter auferlegen wollen? Hier wird von ihrer Seite mit zweierlei Maß gemessen, Herr Prothmann.

Sie brüsten sich damit, dass unter Google-Suche zum Namen des betreffenden Journalisten keine ihrer Seiten vor Ergebnisseite 20 auftaucht. Stand jetzt ist es die erste Seite, Position 4. Tendenz eher steigend als fallend. &quot;In sich gehen&quot; schadet wohl weder dem SR-Redakteur, noch ihnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Prothmann,</p>
<p>mir stößt an ihrer Darlegung der Geschichte einiges übel auf.<br />
Es beginnt mit dem Titel, den Sie in wenig fragwürdiger Manier &#8220;Porno-Gate&#8221; nennen. Es kann sich nicht mit ihrem Selbstverständnis als kritischem Journalisten decken, den simplen Mechanismus aus Buzzword (&#8220;Porno&#8221;) und dem ewigen Verweis auf die sogenannte Watergate-Affäre in bester BILD-Manier in Gange zu setzen. Sie propagieren in ihrem weitreichenden Blog-Netzwerk ein sauberes, investigatives Arbeiten &#8211; was in vielen Fällen der Fall ist. Hier löst sich dieser Vorsatz schon in der Überschrift in pure Missgunst auf. Denn auch der Name des betreffenden Journalisten wird wieder explizit genannt. Das ist ihr gutes Recht, trägt aber zur unnötigen Eskalation dieses Konfliktes bei. Warum den SR-Journalisten mit genau dem Mittel weiter provozieren, das hier der Stein des Anstoßes ist.</p>
<p>Die passende Volte wäre ihnen gelungen, wenn Sie die Namensnennung genau hier vermieden hätten. Denn das hätte den Fokus auf das ursprüngliche und mittlerweile wohl bei ihnen in Vergessenheit geratene Thema gelenkt: die Einblendung eines Browser-Tabs mit dem Namen einer pornografischen Seite für die Dauer von drei Sekunden. Stattdessen ergötzen sie sich an der wiederholten Nennung des Namens. Sie haben genug Medienerfahrung, um zu wissen, dass nun sehr wohl der Name in Verbindung mit dem Wort „Porno“ ganz oben bei Google erscheint. Natürlich ist ihnen auch bewusst, dass der Niggemeier-Trackback für ihre eigene Reputation zuträglich ist. Die Reputation des SR-Mitarbeiters ist dagegen, zumindest online, dahin.<br />
In ihrem ursprünglichen Artikel aus dem August bedienen Sie sich ebenfalls unnötiger Polemik und sprechen von &#8220;heißer Recherche&#8221;. Warum? Ihrem Ziel, die Umstände der Einblendung aufzuklären, ist das in keiner Weise dienlich.<br />
&#8220;Aufgabe von Journalismus ist es, öffentlich relevante Informationen zu recherchieren, Hintergründe zu erfragen und die Ergebnisse zu dokumentieren und einzuordnen&#8221; &#8211; so heißt es auf dieser Seite. Der Leitsatz ist richtig und im Online-Journalismus wichtiger denn je. In diesem Fall wurden von ihrer Seite wie von vielen anderen Bloggern jedoch keine Ergebnisse dokumentiert, sondern Mutmaßungen verbreitet und Gedankenspiele publik gemacht, die auf keiner soliden Grundlage fußten.</p>
<p>Im Kommentarbereich von Herrn Niggemeiers Blog hat sich der SR-Mitarbeiter selbst geäußert. Dazu folgt ihrerseits die nächste Polemik: Sie mokieren sich über die &#8220;investigativen Methoden&#8221; des Reporters, die im &#8220;Kinderzimmer&#8221; seines &#8220;Haushaltes&#8221; den Anfang nahmen. Warum hier der völlig unnötige süffisante Unterton und der Verweis auf die &#8220;frank und freie&#8221; Äußerung? Sie diente augenscheinlich der Aufklärung der Umstände und ist, mit Verlaub, durchaus plausibel. In ihrem Artikel wird aber selbst daraus ein Vorwurf gestrickt. Komplett abstrus jedoch ihre &#8220;Anmerkung des Verfassers&#8221;, die jedem journalistischen Selbstverständnis diametral widerspricht. Sie fordern, als &#8220;Betroffener&#8221; hätte der Reporter nicht weiter recherchieren sollen. Das hieße im Umkehrschluss, dass alle Journalisten, die einen Missstand am eigenen Leib oder auch in ihrer Familie erfahren, nicht weiter am betreffenden Thema dranbleiben dürften. Eine hinkende Argumentation, bei deren Konstruktion wohl auch Sie &#8220;sehr aufgebracht&#8221; und wenig objektiv gewesen sein dürften.</p>
<p>Auch ihre hier zitierte Mail vom 20. September zeugt von unnötiger Stimmungsmache, ebenso wie der eingefügte Hinweis. Sie fischen ganz bewusst im Trüben (&#8220;möglicherweise ist er noch in vielen anderen Dingen “Experte” &#8220;) und zweifeln den Umstand an, dass die explizite Namensnennung des Reporters etwas außergewöhnliches wäre. Denn während der selbstverständliche Verweis auf die Autorschaft zum Einmaleins jedes TV-Beitrages gehört, ist die wiederholte Nennung des Namens in ihrem Blog nicht unbedingt nötig. Es scheint legitim und angebracht, auf den &#8220;Vorfall&#8221; zu verweisen, eventuell auch mit den das Vorabendprogramm verfolgenden Kindern zu argumentieren &#8211; aber die Ausschlachtung dieses handwerklichen und in der Folge auch journalistischen Fehlers in bester Boulevard-Manier kann nicht ihren Maßstäben entsprechen. Tut sie es doch, dürfen Sie sich trotz sorgsam formulierter Klausel im Impressum nicht über Abmahnungen wundern.</p>
<p>Stattdessen wird munter weiter über &#8220;Porno-Surfen&#8221; beim SR fabuliert. Offensichtlicher kann der Zusammenhang zwischen der Recherche und dem Gezeigten aber doch nicht sein. Grotesk auch diese Herleitung: &#8220;Meiner Einschätzung nach hätte jedem einigermaßen erfahrenen Journalisten von vorneherein klar sein müssen, dass das so entstandene Material nicht sendefähig ist – schon gar nicht im Vorabendprogramm&#8221;. Der bloße Name einer pornografischen Seite samt Favicon ist also schon anstößig genug, um diesen Inhalt und die ganze mit dem Beitrag verbundene Information aus dem Programm zu verbannen? Dem GEZ-Zahler schadet es am Ende mehr, wenn seine Kinder nicht wissen, was da in ihren Postfächern landet, als dass es für drei Sekunden in einem Bildauschnitt zu sehen war. Wie können sie ferner die Ausstrahlung des Films kritisieren, im gleichen Atemzug aber die Löschung aus der Mediathek anprangern? Senden oder nicht, bitte entscheiden Sie sich.</p>
<p>Sicher, die offizielle SR-Darstellung ist ungelenk. Aber sie gesteht den inhaltlichen Fehler im Beitrag ein. Laut ihrer Vita haben sie einschlägige Erfahrungen im TV-Bereich gesammelt: Was spricht also gegen das Schwenk-Szenario? Kamera schwenkt von Bildschirm 1 (RedTube) auf Bildschirm 2 (REWE). Womöglich wurde auf Bildschirm (2) zuerst RedTube aufgerufen, dann jedoch auf REWE umgeschaltet. Wir kennen das Tab-Wirrwarr aus dem Online-Alltag. Müßig, darüber so sehr ins Detail zu gehen; geradezu unangebracht, die immer wieder gern ins Feld geführten GEZ-Gelder mit Anfragen an den Sender (der völlig zutreffend auf die Rolle des Reporters als Freier Mitarbeiter hinweist) in Beschlag zu nehmen.</p>
<p>Die Geschehnisse rund um ihr Büro und die Zustellung der Anwaltspost bezeichnen Sie als &#8220;unglückliche Begleitumstände&#8221;. Wie ist es mit der Anerkennung dieser &#8220;unglücklichen Begleitumstände&#8221; während des Drehs zum SR-Beitrag bestellt? Sie fordern indirekt die Kontrolle der besuchten Seiten von SR-Mitarbeitern. Nicht nur für SR-Mitarbeiter, sondern auch für jeden freiheitlich denkenden Menschen ein Schreckensszenario. Noch dazu hätte eine derartige Handhabe die saubere Recherche nicht nur in diesem Beitrag gefährdet. Wie kann jemand im &#8220;netzwerk recherche&#8221; aktiv sein und dann einer öffentlich-rechtlichen Institution einen Seitenfilter auferlegen wollen? Hier wird von ihrer Seite mit zweierlei Maß gemessen, Herr Prothmann.</p>
<p>Sie brüsten sich damit, dass unter Google-Suche zum Namen des betreffenden Journalisten keine ihrer Seiten vor Ergebnisseite 20 auftaucht. Stand jetzt ist es die erste Seite, Position 4. Tendenz eher steigend als fallend. &#8220;In sich gehen&#8221; schadet wohl weder dem SR-Redakteur, noch ihnen.</p>
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		<title>Kommentar zu Porno-Gate &#8220;im Namen der Ehre&#8221;: Der Fernsehjournalist XXX (Name zensiert) macht einen handwerklichen Fehler und will diesen per Einstweiliger Verfügung &#8220;aus der Welt schaffen&#8221; &#8211; &#8220;Gehts noch?&#8221; von Matze</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/10/03/porno-gate-ein-fernsehjournalist-macht-einen-handwerklichen-fehler-und-will-die-folgen-per-einstweiliger-verfuegung-aus-der-welt-schaffen-gehts-noch/#comment-883</link>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 08:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=910#comment-883</guid>
		<description>Danke für diesen ausführlichen Einblick. Ich kann Ihrer Argumentation eigentlich nur folgen und finde es ebenfalls etwas befremdlich, wenn ein Autor eines (TV-)-Artikels gegen die Nennung seines Names im Zusammenhang mit seinem Artikel vorgeht.

Für mich zeigt auch dieser Fall mal wieder, dass manche Menschen (hier Journalisten, die ja eigentlich Berufswegen schon kritisch, offen und neugierig sein sollten), das Internet (in diesem Fall den Streisand-Effekt) nicht oder kaum verstanden haben.

Das heimliche Löschen des Beitrags, das Nicht-Reagieren auf Anfragen, der gesamte Umgang bei diesem Fall hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Ich wünsche Ihnen viel Glück, drücke Ihnen die Daumen und freue mich auf weitere Veröffentlichungen zu diesem und anderen Themen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen ausführlichen Einblick. Ich kann Ihrer Argumentation eigentlich nur folgen und finde es ebenfalls etwas befremdlich, wenn ein Autor eines (TV-)-Artikels gegen die Nennung seines Names im Zusammenhang mit seinem Artikel vorgeht.</p>
<p>Für mich zeigt auch dieser Fall mal wieder, dass manche Menschen (hier Journalisten, die ja eigentlich Berufswegen schon kritisch, offen und neugierig sein sollten), das Internet (in diesem Fall den Streisand-Effekt) nicht oder kaum verstanden haben.</p>
<p>Das heimliche Löschen des Beitrags, das Nicht-Reagieren auf Anfragen, der gesamte Umgang bei diesem Fall hinterlässt einen faden Beigeschmack.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Glück, drücke Ihnen die Daumen und freue mich auf weitere Veröffentlichungen zu diesem und anderen Themen.</p>
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