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	<description>Hier bloggt Hardy Prothmann.</description>
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		<title>Kampagne: Die Vielfalt der Zeitung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rhein-Neckar/Bundesgebiet, 17. Januar 2012. Die Kampagne "Die Vielfalt der Zeitung" geht auch 2011 weiter - solange, bis ein Verlag sie ab- oder einkauft. Das Netz ist aufgerufen, die Zeitung zu retten. Absurd? Keineswegs. Die Zeitung ist eine Wundertüte. Denn auch in Tüten können Wunder schlummern...

Aktualisiert: Dieser Artikel wurde seit Erscheinen am 03. März 2011 fortlaufend aktualisiert und wird heute mit aktuellem Datum neu veröffentlicht. Schließlich geht es um Zeitungen! In den vergangenen Monaten streikten Redakteure überall im Land und erzählten was von Qualitätsjournalismus. Doch darum geht es gar nicht. Es geht um Service. Um Nutzwert. Mittlerweile hat unsere Kampagne 47. Argumente für die Zeitung. Allen, die mitmachen, wird eine Erfolgsbeteiligung garantiert, falls ein Zeitungsverlag die Kampagne endlich kauft. Denn es geht um die Zukunft der Zeitung - nein, sogar mehr. Es geht um die Zukunft der Zivilisation, oder so ähnlich!

Von Hardy Prothmann



Die Zeitungen habens arg ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Rhein-Neckar/Bundesgebiet, 17. Januar 2012. Die Kampagne &#8220;Die Vielfalt der Zeitung&#8221; geht auch 2011 weiter &#8211; solange, bis ein Verlag sie ab- oder einkauft. Das Netz ist aufgerufen, die Zeitung zu retten. Absurd? Keineswegs. Die Zeitung ist eine Wundertüte. Denn auch in Tüten können Wunder schlummern&#8230;</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Aktualisiert: Dieser Artikel wurde seit Erscheinen am 03. März 2011 fortlaufend aktualisiert und wird heute mit aktuellem Datum neu veröffentlicht. Schließlich geht es um Zeitungen! In den vergangenen Monaten streikten Redakteure überall im Land und erzählten was von Qualitätsjournalismus. Doch darum geht es gar nicht. Es geht um Service. Um Nutzwert. Mittlerweile hat unsere Kampagne 47. Argumente für die Zeitung. Allen, die mitmachen, wird eine Erfolgsbeteiligung garantiert, falls ein Zeitungsverlag die Kampagne endlich kauft. Denn es geht um die Zukunft der Zeitung &#8211; nein, sogar mehr. Es geht um die Zukunft der Zivilisation, oder so ähnlich!</span></p>
<p>Von Hardy Prothmann</p>
<div id="attachment_413" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><img class="size-full wp-image-413 " title="lindner-narrenkappe" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/03/lindner-narrenkappe.jpg" alt="" width="202" height="269" /><p class="wp-caption-text">&quot;Ein bisschen Spaß muss sein...&quot;, Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung ist eigentlich ein ganz seriöser Journalist - hat aber auch ab und an den Schalk im Nacken. Hier präsentiert er in bunten Hosen die Bastelanleitung für eine Narrenkappe. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Zeitung.</p></div>
<p>Die Zeitungen habens arg schwer &#8211; die Abos und Leserzahlen gehen zurück und noch viel schlimmer: Die Werbeumsätze. Laut Experte Marian Semm verlieren Zeitungen pro 100.000 Auflage seit 2001 rund vier Prozent Umsatzerlöse, was rund einer Million Euro entspricht.</p>
<p>Der MM beispielsweise hat im zweiten Quartal 2010 gut 1.500 Abos verloren und eine Besserung ist nicht in Sicht.</p>
<p>Da ich mit der Zeitung aufgewachsen bin, bestürzt mich diese Situation zutiefst. Ähnlich wie bei den Robben-Babys, dem Deutschen Wald und ganz allgemein der Umwelt und unserer Zukunft, muss eine Kampagne her, die dieses langsame Dahinsiechen aufhält und die Zukunft der Zeitung sichert.</p>
<p>Vergessen Sie das Leistungsschutzrecht, verehrte Verlage. Selbst die Wirtschaft hält das für eine Art von Raubrittertum. Überzeugen Sie mit Leistung, dass ist der beste Schutz und das beste Recht.</p>
<p>Ich habe deshalb im Oktober 2010 eine Kampagne gestartet, mit der die bedrohten Zeitungsverlage die Vielfalt der Zeitung darstellen und bewerben können.</p>
<p>Im vergangenen Jahr kamen sage und schreibe 36 Vorschläge zusammen. Nummer 37 und der erste für dieses Jahr kommt von der Rhein-Zeitung (Koblenz) &#8211; die schlägt vor, dass man Narrenkappen aus der Zeitung basteln kann. Sehr kreativ, wie ich finde.</p>
<p>Machen Sie auch mit: Reichen Sie Vorschläge ein. Save the wundertüte!</p>
<p>Denn die Zeitung ist eine wahre Wundertüte &#8211; es steckt viel mehr in ihr, als man zunächst vermutet.</p>
<p>Das lässt sich in Wort, Bild, Ton und Video in eine wunderbare Imagekampagne umsetzen. Darum dürfen die Verlag ab sofort gerne pitchen &#8211; natürlich könnten die auch Ideen klauen (was man durchaus gewohnt ist), aber ich setze hoffnungsvoll auf einen Rest von Ehrlichkeit.</p>
<p>Ein Zeitungskollege schreibt als Vorschlag: &#8220;Man kann daraus Papierkugeln basteln und Prothmann damit bewerfen. Besser jedenfalls als mit Wattebäuschchen&#8221;. Diesen Vorschlag lasse ich nicht unerwähnt, füge ihn aber nicht als ernst gemeint ein.</p>
<p>Ihre Zeitung &#8211; Ihre Vielfalt:</p>
<ol>
<li>Man kann einen Fisch drin einwickeln (jahrhundertealte Tradition).</li>
<li>Man kann Mücken damit totschlagen (sowie die Zeit).</li>
<li>Man kann sich draufsetzen (gerade bei vollgekoteten Parkbänken sinnvoll).</li>
<li>Man kann Geschirr darin einschlagen (wer schon mal umgezogen ist, weiß das).</li>
<li>Man kann damit Fenster putzen (auch wenn manche auf HaRa schwören).</li>
<li>Man kann damit Meerschweinchenställe auslegen (auch für Kaninchen und Goldhamster geeignet).</li>
<li>Man kann damit Räume zum Renovieren auslegen (das weiß doch jeder).</li>
<li>Man kann daraus &#8220;Malerhüte&#8221; bauen (ist echt einfach).</li>
<li>Man kann darin Blumen einwickeln, vorzugsweise auf dem Wochenmarkt (auf dem Markt Ihrer Wahl).</li>
<li>Man kann damit basteln (Kindergarten und Schule und privat).</li>
<li>Man kann damit Kunst machen (siehe Beuys).</li>
<li>Man kann damit eine Unterlage für Gipsarme machen (einfach mal ausprobieren).</li>
<li>Man kann sie gegen Fettablagerung auf Küchenschränke legen (das weiß jede gute Hausfrau).</li>
<li>Man kann daraus Möbel basteln (Kreativkurs).</li>
<li>Man kann daraus zusammengerollt eine Selbstverteidigungswaffe machen (siehe Jackie Chan).</li>
<li>Man kann investigativ durch die Zeitungslochtechnik recherchieren (James Bond).</li>
<li>Man kann andere im Zug davon abhalten, ein Gespräch anzufangen (in allen Bahnen dieser Welt).</li>
<li>Man kann damit wichtig aussehen, vor allem, wen man möglichst viele Bordexemplare auf einmal in allen Sprachen mit zum Platz nimmt.</li>
<li>Man kann damit nasse Schuhe trocknen (Wanderer-Trick 1).</li>
<li>Man kann damit auch im Wald &#8211; Sie wissen schon (Wanderer-Trick 2).</li>
<li>Man kann damit den Kamin anzünden. (read it &#8211; then burn it- Prinzip)</li>
<li>Man kann sich damit daten (die und die Zeitung unterm Arm).</li>
<li>Man kann sie sammeln.</li>
<li>Man kann Artikel aus ihr Ausschneiden (sehr beliebt bei Bürgermeistern und Gemeinderäten der Grünen).</li>
<li>Man kann sich dahinter verstecken (auch den klügsten Kopf).</li>
<li>Man kann unter Zugabe von Leim jeden Trabbi damit reparieren (fragen Sie Ossis).</li>
<li>Man kann damit seinen Frust abbauen: Stichwort Wutkrumpeln (macht viel mehr Spaß als Wutbälle).</li>
<li>Man kann die Wutkrumpel seinen Katzen zum Spielen geben (die haben auch Spaß damit).</li>
<li>Man kann die Zeitung im Zug vergessen und hoffen, dass sich jemand anderes drüber freut (Danke an Phil, siehe Kommentare).</li>
<li>Man kann sich aus der Zeitung ein Kleid basteln (Danke an Christian Lindner, Chefredakteur Rhein-Zeitung <a href="http://ht.ly/31TTj%29.%3C/li">http://ht.ly/31TTj).</a></li>
<li>Man kann damit seinen Hund erziehen (politisch vielleicht nicht ganz korrekt &#8211; danke an Paul J. Hahn).</li>
<li>Man kann damit seinen Briefträger trainieren (erweiterter Vorschlag auf Arg. 31, Danke an Thomas).</li>
<li>Man kann den Hund die Zeitung zerfetzen lassen und damit andere Schäden vermeiden (Danke an Thomas).</li>
<li>Man kann daraus Buchstaben für Bekenner- und Erpresserschreiben ausschneiden (Danke an Michael Klems).</li>
<li>Man kann sie kündigen und bei Abo-Neuabschluss ne Kaffeemaschine als Prämie bekommen.</li>
<li>Man kann sie wunderbar als Unterlage beim Gemüseschälen verwenden (Danke an Karen Belghaus).</li>
<li>Man dann sich daraus eine Narrenkappe basteln (besten Dank an Christian Lindner von der Rhein-Zeitung.)</li>
<li>Man kann aus Zeitungen auch Brücken bauen (Japan). (Danke an Christoph von Gallera)</li>
<li>Man kann Zeitungen als Türsturzfüllung verwenden (im eigenen Haus gefunden als Füllmaterial aus den 50-er Jahren). (Danke an Christoph von Gallera)</li>
<li>Man kann mit einer Zeitung unterm Arm so tun, als wäre man gebildet. (Danke an Michi.)</li>
<li>Man kann mit einer Zeitung politisch korrekt Geschenke einpacken. (Dank an Michi.)</li>
<li>Man kann mit einer Zeitung Boxen ausstopfen. (Danke an Michi.)</li>
<li>Zur Not kann man sie auch als Klopapier verwenden. (Danke an Michi.)</li>
<li>Man kann mit einer Zeitung und Kleister hübsche Lampfenschirme basteln. (Danke an Michi.)</li>
<li>Man kann mit der Zeitung auch &#8220;Langeweile&#8221; überwinden und zunächst ein Zimmer damit tapezieren und dann erst alle &#8220;A&#8221;-Buchstaben, dann alle &#8220;B&#8221; usw, einkringeln &#8211; vielleicht ein neuer Therapie-Ansatz? (Danke an Marietta)</li>
<li>Man kann die Zeitung als Unterlage verwenden, damit man die Tischdecke nicht verkleckert. (Dank an Giesela S.)</li>
<li>Man kann mit einer Zeitung (politisch korrekt) Geschenke einpacken. (Dank an Torsten S.)</li>
<li><a href="http://www.vij5.nl/Vij5_collection-NewspaperWood-Framed.html" target="_blank">Breg was fascinated especially by the indeterminable but distinct colour of the NewspaperWood material. </a>To emphasize this quality he decided to incorporate NewspaperWood into a piece of furniture by combining it with contrasting colours. This resulted in a series of distinctive cupboards, characterized by a sound and finely detailed construction. (mit Dank an <a href="http://netzleser.de" target="_blank">netzleser.de</a>)</li>
</ol>
<p>Das sind jede Menge gute Gründe, die zeigen, wie vielfältig Zeitung ist oder sein kann &#8211; auch wenn viele sie für einfältig halten. Ob man sie auch noch lesen kann oder will, ist doch nun wirklich nur ein Grund unter vielen.</p>
<p>Und versuchen Sie mal einen der oben genannten Gründe mit Ihrem Notebook, Ihrem Handy  oder dem IPad&#8230; (naja, bis auf Grund 22, 40).</p>
<p>Sie sehen &#8211; die Qualität der guten alten Tante Zeitung ist einfach atemberaubend vielfältig.</p>
<p>Unglaublich ist auch ihr Beitrag zur Völkerverständigung &#8211; den überall auf der Welt, in allen Sprachen, mit allen politischen Hintergründen gelten alle Pro-Argumente überall gleich.</p>
<p>Und jetzt kommen Sie und zeigen mir auch nur ein einziges Produkt, ein einziges Kulturgut, das ähnlich vielfältig wie die Zeitung ist.</p>
<p>Sie werden keins finden &#8211; die Zeitung ist das Symbol für Vielfalt, für jedweden Nutzen. Oder?</p>
<p>Jetzt muss sich nur noch eine Zeitung finden, die mutig, humorvoll und selbstironisch genug ist, all diese positiven Eigenschaften zu bewerben.</p>
<p>Mal schauen, wer sich so alles um diese einzigartige Kampagne bewerben wird.</p>
<p>Sollte es so sein wie seit vielen Jahren, kopiert irgendjemand aus dem Internet die Idee sehr erfolgreich und die Zeitungen haben wieder das frustvolle Nachsehen.</p>
<p>Lehnen Sie sich auf, verehrte Zeitungsverleger. Geben Sie Gas. Seien Sie mutig.</p>
<p>Es lohnt sich.</p>
<p>Wenn Sie jetzt denken, dass Sie dafür nichts zahlen müssen, sind Sie schief gewickelt.</p>
<p>Gute Ideen haben immer ihren Preis &#8211; schlechte Zeitungen nicht.</p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">10. Oktober 2010</a>, ralphUrbach writes: Hallo Hardy,Du hast Recht, Print ist wesentlich vielfältiger, als es Online je sein kann, aber das wird die Abos nicht retten. Für das alles gibt es die kostenlosen Briefkastenverstopfer á la Wochenzeitung, Anzeigenblättchen, und und und, was den Briefkasten zuspammt.Die sind auch voll von Werbung und PR, aber wenigstens nicht so getarnt.Langweilt den Kopf genauso, wie Abos, kostet aber nix.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">14. Oktober 2010</a>, Phil writes: @ Ralph...ich habe für eine Wochenzeitung und für eine Tageszeitung ein Abo - ach ja für meinen Jungen noch ein Monatsabo einesJugendmagazins. Langweile kam da bei mir noch nie auf! Ganz im Gegenteil - eher Trauer wenn mein Zeitungsausträger mich morgens vergaß ,o(Was allerdings oben vergessen wurde - man kann auch seine politische Haltung kund geben! und was ich auch vermisse, praktiziere und mich jedes Mal freue, wenn es mir passiert - man kann sie im Zug liegen lassen und somit einem gelangweilten Bahnfahrer eine Freude bereiten!</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">22. Oktober 2010</a>, Paul J. Hahn writes: 30. Man kann damit seinen jungen Hund zur Stubenreinheit erziehen. Wie das geht, steht aber auf einem andren Blatt.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">31. Oktober 2010</a>, Paul J. Hahn writes: Irre, die RheinZeitung gibts sogar als Kleid. Und das sieht gar nicht übel aus.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">31. Oktober 2010</a>, Hardy Prothmann writes: @Paul Wie geht das mit der Stubenreinheit?</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">31. Oktober 2010</a>, Paul J. Hahn writes: Da man seinen jungen Hund niemals mit der eigenen Hand schlagen darf, da diese Hand ja nur Gutes tut, sollte man für Pinkel- uä. Ereignisse des Hundes in der Stube zu Erziehungsmaßnahmen mit Hilfe einer eingerollten Zeitung greifen. Man "bestraft" den Bereich um die bepinkelte Fläche mit Pfui-Schlägen der Zeitung und lässt den Hund dabei zukucken. Aber bitte in dem Moment nicht den Hund schlagen. Über sowas schreiben andre ganz dicke Bücher. Aber heut is ja Sonntag... ;-))</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">1. November 2010</a>, Hardy Prothmann writes: @ Paul, ah ja.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">28. November 2010</a>, Brigitte Weber writes: Manmanman, das Elemantarste fehlt: frau kann sie sogar lesen!</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, <a href="http://mittelhessenblog.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://mittelhessenblog.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Christoph von Gallera -Mittelhessenblog.de</a> writes: Aus Zeitungen kann man auch Brücken bauen (Japan) oder sie schlicht als Türsturzfüllung verwenden (im eigenen Haus gefunden als Füllmaterial aus den 50-er Jahren). Mithin, sehr verwendungsfähig, die Zeitung:-)</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, Michael Reifferscheidt writes: Ich bedaure den Untergang der Zeitungen sehr, aber ich finde es auch sehr positiv, dass die Leser zu neuen Medien übersiedeln. Ein Printmedium ist von einem enormen Vertriebsapparat abhängig, den sich Kapitalisten viel leichter leisten können.
So ist Pressefreiheit im 20. Jahrhundert in erster Linie darauf hinausgelaufen, dass reiche Leute ihre Meinung ungehindert verbreiten durften. Was hatten wir davon? Eine Meinungsdominanz von Springer, FAZ und Focus. Und selbst der Spiegel würde niemals etwas drucken, was ernsthaft an unserer freiheitlich-kapitalistischen Grundordnung kratzt.
Mit dem Internet hat sich das geändert. Und auch wenn viele schlaue Köpfe jetzt vom Jobverlust bedroht sind, wär es mir als Leser doch lieber, wenn Printmedien in der Zukunft zur Randerscheinung würden.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, <a href="http://www.basche-info.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.basche-info.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Roger Burk</a> writes: @Phil: Noch als Ergänzung - Im Zug liegengelassene Zeitungen lassen sich auch prima als Unterlage verwenden, wenn man mal die Beine hochlegen möchte ohne dafür die Schuhe ausziehen zu müssen</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, Michael Reifferscheidt writes: Ich bedaure den Untergang der Zeitungen sehr, aber ich finde es auch sehr positiv, dass die Leser zu neuen Medien übersiedeln. Ein Printmedium ist von einem enormen Vertriebsapparat abhängig, den sich Kapitalisten viel leichter leisten können.
So ist Pressefreiheit im 20. Jahrhundert in erster Linie darauf hinausgelaufen, dass reiche Leute ihre Meinung ungehindert verbreiten durften. Was hatten wir davon? Eine Meinungsdominanz von Springer, FAZ und Focus. Und selbst der Spiegel würde niemals etwas drucken, was ernsthaft an unserer freiheitlich-kapitalistischen Grundordnung kratzt.
Mit dem Internet hat sich das geändert. Und auch wenn viele schlaue Köpfe jetzt vom Jobverlust bedroht sind, wär es mir als Leser doch lieber, wenn Printmedien in der Zukunft zur Randerscheinung würden.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, <a href="http://www.basche-info.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.basche-info.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Roger Burk</a> writes: Noch besser wäre es, wenn die Printzeitungen und Meinungsmonopole die Zeichen der Zeit erkennen und sich öffnen würden. Denn bei aller Freude am Internet - eine gedruckte Zeitung in der Hand am Morgen möchte ich nicht missen. Vor allem nicht, dass etwas Vernünftiges drinnesteht.

Stattdessen droht uns das neue Leistungsschutzrecht. M.E. genau der falsche Weg der Verlage um auf die wachsende Präsenz des Online Journalismus zu reagieren. 
Auf die Art und Weise können nur beide verlieren.

Was sich natürlich dann auch als Verlust von demokratischer Kontrolle über die Herrschenden auswirken wird.
Aber vielleicht ist das ja gewollt....

Und dazu kommt: Der Einsatz gesunden Verstandes und Logik scheint nicht gerade beliebt zu sein ;(</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, Michi writes: es fehlt:
Untersetzer ersatz
Schmutziger Tischverdecker
Alibi Bildung´s Nachweis
(bei börsen zeitung z.b.) eindruck bei dem anderen geschlecht machen (ohne protz)
politisch korrektes geschenck papier für öko´s
Geschredertes Isolationsmaterial (auch für Boxen...)
Klopapier Ersatz ;)
mit etwas Leim und Farbe Lampenschirm (sieht echt schön aus)
denk des reicht erstmal...</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">3. März 2011</a>, Marietta writes: oder..
Ein Zimmer damit tapezieren und bei Langeweile anfangen, alle "A´s" einzukringeln. Dann weiter bei "B". Alternativ farbig wahllos Wörter markieren und die einzig wahre Botschaft bezüglich des nächsten Weltunterganges finden.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">4. März 2011</a>, Ralf Volkmer writes: ... man kann damit ganz große Papierflugzeuge basteln!</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">8. März 2011</a>, <a href="http://www.basche-info.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.basche-info.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Roger Burk</a> writes: Der Winter geht, der Frühling kommt und da fiel mir ein, wofür ich gesammelte Altzeitungen in den letzten Monaten verwendet habe:
Zum Auslegen in der Garage um abtauendes Schneewasser vom Auto aufzusaugen und somit lästige Wasserpfützen in vollgestellten Garagenecken zu verhindern.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">8. März 2011</a>, <a href="http://www.basche-info.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.basche-info.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Roger Burk</a> writes: Der Winter geht, der Frühling kommt und da fiel mir ein, wofür ich gesammelte Altzeitungen in den letzten Monaten verwendet habe:
Zum Auslegen in der Garage um abtauendes Schneewasser vom Auto aufzusaugen und somit lästige Wasserpfützen in vollgestellten Garagenecken zu verhindern.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">26. August 2011</a>, <a href="http://andreashaab-fotografie.blogspot.com" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://andreashaab-fotografie.blogspot.com']);"  rel='external nofollow' class='url'>fotoaufnahme (Andreas Haab)</a> writes: Eine Zeitung hat auch noch weitere Vorteile, ähnlich wie ein Buch.
Eine Zeitung ist kabellos, ohne Elektronik, ohne Batterie oder Akkus, kompakt, tragbar, ohne Steckdose zu gebrauchen, stürzt nicht ab, muss nie neu gestartet werden, kann auf jeder Seite tausende von Bits speichern, isolierend, schattenspendend, beständig und bezahlbar. Die Zeitung muss parallel zum Computer oder iPad weiterleben!</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/17/kampagne-die-vielfalt-der-zeitung/">13. September 2011</a>, <a href="http://www.brauweilerblog.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.brauweilerblog.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Hendrik Neubauer</a> writes: Man kann sich einen Malerhut basteln, damit die Farbe nicht auf den Kopf tropft.</li></ul><hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/12/freundliche-ubernahme-alle-artikel-von-prothmann-posterous-com-auf-pushthebutton-de-umgezogen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Freundliche Übernahme: Alle Artikel von prothmann.posterous.com auf pushthebutton.de umgezogen">Freundliche Übernahme: Alle Artikel von prothmann.posterous.com auf pushthebutton.de umgezogen</a><br />Guten Tag!

Alle Artikel (69), die ich zwischen März 2010 und</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/04/bug-journalismus-auf-den-kaefer-gekommen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bug-Journalismus &#8211; auf den Käfer gekommen">Bug-Journalismus &#8211; auf den Käfer gekommen</a><br />Heddesheim/Koblenz, 04. November 2011. Die Rhein-Zeitung feiert sich heute mit</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/04/13/ich-bin-keine-marke-oder-hardys-hartwurst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ich bin keine Marke oder &#8220;Hardys Hartwurst&#8221;">Ich bin keine Marke oder &#8220;Hardys Hartwurst&#8221;</a><br />
    Als ich das erste Mal den</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/08/02/zeitung-was-vom-streik-uebrig-bleiben-wird/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Zeitung: Was vom Streik übrig bleiben wird">Zeitung: Was vom Streik übrig bleiben wird</a><br />Heddesheim, 01. August 2011. Gestern war ein Fernsehteam vom SWR</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/04/28/kurios-protokoll-eines-anrufs-bei-der-sparkasse-rhein-neckar-nord/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kurios: Protokoll eines Anrufs bei der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord">Kurios: Protokoll eines Anrufs bei der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord</a><br />Heddesheim/Mannheim, 28. April 2011. Was mir am Journalistenberuf so viel</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2012%2F01%2F17%2Fkampagne-die-vielfalt-der-zeitung%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=129&amp;md5=7456b895e77207ae08f655a1876d080d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Same, same als Standard?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spiegel online]]></category>
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		<description><![CDATA[Heddesheim/Hamburg/München, 15. Januar 2012. Spiegel online hat über lange Zeit die "Standards" bei der "Anmutung" im Netz definiert. Jetzt holen andere auf - beispielsweise sueddeutsche.de. Kopieren ist erlaubt, aber nicht innovativ.

Von Hardy Prothmann

Stefan Plöchinger baut seit gut einem Jahr sueddeutsche.de um. Zuvor war er unter anderem geschäftsführender Redakteur bei Spiegel online.

Mit persönlich gefällt der neue Style sehr gut. Aber er ist noch längst nicht zu Ende entwickelt. Bekanntlich kommt es ja aufs Detail an.

Beide Angebote sehen sich sehr ähnlich - man darf getrost davon ausgehen, dass Spiegel online die Vorlage von sueddeutsche.de ist.

Bei beiden fehlen mir Ortsmarke und Datumsangabe, eventuell sogar die Uhrzeit.

Spiegel online sieht weiter entwickelt aus. Sueddeutsche.de will wie viele andere eine Anlehnung an die Zeitung herstellen, was ich für einen großen Fehler halte. Auch hier macht Spiegel online anderen vor, wie es besser geht: Als eigenständiges Produk]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim/Hamburg/München, 15. Januar 2012. Spiegel online hat über lange Zeit die &#8220;Standards&#8221; bei der &#8220;Anmutung&#8221; im Netz definiert. Jetzt holen andere auf &#8211; beispielsweise sueddeutsche.de. Kopieren ist erlaubt, aber nicht innovativ.</strong></p>
<p>Von Hardy Prothmann</p>
<p>Stefan Plöchinger baut seit gut einem Jahr sueddeutsche.de um. Zuvor war er unter anderem geschäftsführender Redakteur bei Spiegel online.</p>
<p>Mit persönlich gefällt der neue Style sehr gut. Aber er ist noch längst nicht zu Ende entwickelt. Bekanntlich kommt es ja aufs Detail an.</p>
<p>Beide Angebote sehen sich sehr ähnlich &#8211; man darf getrost davon ausgehen, dass Spiegel online die Vorlage von sueddeutsche.de ist.</p>
<p>Bei beiden fehlen mir Ortsmarke und Datumsangabe, eventuell sogar die Uhrzeit.</p>
<p>Spiegel online sieht weiter entwickelt aus. Sueddeutsche.de will wie viele andere eine Anlehnung an die Zeitung herstellen, was ich für einen großen Fehler halte. Auch hier macht Spiegel online anderen vor, wie es besser geht: Als eigenständiges Produkt.</p>
<p>Das Breitformatbild wird auf beiden Seiten stark &#8211; abhängig vom Motiv. Die größere Schrift bei sueddeutsche.de gefällt mir besser &#8211; das Lead ist aber häufig zu lang. Außerdem fehlt die Bildquelle. Die Positionierung der Schalter im Bild ist bei Spiegel online links, bei sueddeutsche.de recht. Was ist besser? Meiner Meinung wäre es besser, die Schaltflächen aus den Fotos herauszunehmen.</p>
<p>Man darf gespannt sein, ob die sueddeutsche.de es schafft, innovative Standards zu setzen. Zur Zeit erscheint sie mir wie in einer Orientierungsphase.</p>
<p>Auf keinen Fall sollte sich sueddeutsche.de dabei am teils äußerst laxen Stil von Spiegel online orientieren. Hier sind die Texte oft aufgepumpt, nach wie vor gefällt mir die überwiegende Verlinkung nach &#8220;innen&#8221; nicht und die Transparenz der Quellen lässt deutlich zu wünschen übrig (siehe &#8220;<a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/08/im-wurgegriff-der-exklusivitat/">Im Würgegriff der Exklusivität</a>&#8220;).</p>
<p>Andererseits fächert Spiegel online die Themen deutlich umfangreicher auf, als viele andere Newssites. Hier hat sueddeutsche.de deutlich Nachholbedarf.</p>
<p>Wenn sueddeutsche.de sich aber in der Form, wie sie teils nur angedeutet ist, weiterentwickelt, ist hier deutlich mehr Entwicklungspotenzial zu erkennen. Mal schauen, was Plöchinger und sein Team so drauf haben.</p>
<p>Same, same ist jedenfalls nicht die Lösung. Dafür aber &#8220;but different&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2012/01/vergleich-.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1215" title="vergleich-" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2012/01/vergleich-.jpg" alt="" width="600" height="609" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2012/01/vergleich-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1216" title="vergleich--2" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2012/01/vergleich-2.jpg" alt="" width="643" height="600" /></a></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/06/22/hab-ich-was-uberlesen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Hab ich was überlesen? Psychotricks, Verschwörungstheorien und Transparenz">Hab ich was überlesen? Psychotricks, Verschwörungstheorien und Transparenz</a><br />Heddesheim/Hamburg/Berlin, 22. Juni 2011. (aktualisiert) Die Medien fordern gerne Transparenz.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/04/27/kennen-sie-klaus-wolfrum-das-ist-der-typ-der-uberall-im-netz-zu-finden-ist/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kennen Sie Klaus Wolfrum? Das ist der Typ, der überall im Netz zu finden ist.">Kennen Sie Klaus Wolfrum? Das ist der Typ, der überall im Netz zu finden ist.</a><br />Heddesheim/Erlangen, 27. April 2011. Die Kommentarfunktion ist ein Haufen Arbeit.</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/04/13/ich-bin-keine-marke-oder-hardys-hartwurst/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ich bin keine Marke oder &#8220;Hardys Hartwurst&#8221;">Ich bin keine Marke oder &#8220;Hardys Hartwurst&#8221;</a><br />
    Als ich das erste Mal den</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/08/08/post-vom-djv-machs-dir-doch-selber/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Post vom DJV: Machs Dir doch selber">Post vom DJV: Machs Dir doch selber</a><br />Heddesheim/Berlin, 08. August 2011. Angeblich setzen sich die Gewerkschaften ja</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/12/you-call-it-reportergluck-i-call-it-desaster/" rel="bookmark" title="Permanent Link: You call it &#8220;Reporterglück&#8221; &#8211; I call it &#8220;Desaster&#8221;">You call it &#8220;Reporterglück&#8221; &#8211; I call it &#8220;Desaster&#8221;</a><br />Die tagesschau "facebookt" kurz nach der Live-Schalte Hamburg/Kairo: "Reporterglück". Weiter:</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2012%2F01%2F15%2Fsame-same-als-standard%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1214&amp;md5=aa4a5922520cdc36d54f6668c5492298" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Affäre Wulff: Jede Menge Rücktritte vonnöten</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 00:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geprothmannt]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Kai Diekmann]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Deppendorf]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Heddesheim/Berlin, 07. Januar 2011. Der Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff wird erwartet. Und jede Verzögerung ist eine Zumutung. Mittlerweile gibt es aber auch andere Kandidaten, die sich überlegen sollten, ob ein kontrollierter Rücktritt sie vor dem Schicksal von "Wer-Wulff" bewahrt. Einer heißt Ulrich Deppendorf - Wortspiele drängen sich auf, aber dafür ist die Lage zu ernst.

Von Hardy Prothmann

Ganz ehrlich? Es reicht. Ich habe wie viele Menschen in diesem Land keinen Bock mehr auf das Berliner Theater. Aber das spielt weiter.

Der Bundespräsidentendarsteller Christian Wulff ist gehörig ausgebuht und ausgepfiffen worden. Vollkommen zu recht. Denn seine Vorstellung ist selbst für ein Provinztheater aka "Der zerbrochene Krug" noch zu peinlich.

Wer vermutet hat, es ginge um einen Rosenkrieg zwischen zwei "Potentaten", hier Wulff, dort Diekmann - der denkt zu kurz.

Bei dieser Aufführung ist ein ganzer Stall von festgefahrenem Darstellervolk unterwegs. Und dieses Pack heiß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim/Berlin, 07. Januar 2011. Der Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff wird erwartet. Und jede Verzögerung ist eine Zumutung. Mittlerweile gibt es aber auch andere Kandidaten, die sich überlegen sollten, ob ein kontrollierter Rücktritt sie vor dem Schicksal von &#8220;Wer-Wulff&#8221; bewahrt. Einer heißt Ulrich Deppendorf &#8211; Wortspiele drängen sich auf, aber dafür ist die Lage zu ernst.</strong></p>
<p>Von Hardy Prothmann</p>
<p>Ganz ehrlich? Es reicht. Ich habe wie viele Menschen in diesem Land keinen Bock mehr auf das Berliner Theater. Aber das spielt weiter.</p>
<p>Der Bundespräsidentendarsteller Christian Wulff ist gehörig ausgebuht und ausgepfiffen worden. Vollkommen zu recht. Denn seine Vorstellung ist selbst für ein Provinztheater aka &#8220;Der zerbrochene Krug&#8221; noch zu peinlich.</p>
<p>Wer vermutet hat, es ginge um einen Rosenkrieg zwischen zwei &#8220;Potentaten&#8221;, hier Wulff, dort Diekmann &#8211; der denkt zu kurz.</p>
<p>Bei dieser Aufführung ist ein ganzer Stall von festgefahrenem Darstellervolk unterwegs. Und dieses Pack heißt Hauptstadtjournalismus.</p>
<p>Das ist eine Bagage von Hinterzimmerjournalisten, Bundespressedingsbumsteilnehmern, Borchadt-Stammgästen, Schniefnasen und Dauerschluckis, blondgefärbten, zurechtgefönten Sympathieträgern oder inbrünstig öffentlich-rechtlich gepämperten, brummenden Wichtigtuern sowie schneidigen Springersoldaten. Von pseudo-alternativen Tazlern und anderen freitäglichen Linksintellektuellen bekommt man ab und an auch was mit.</p>
<p>Diese Horde hat dem Buprä genau eins gemeinsam: Sie verhalten sich vollkommen losgelöst von jeder Realität zum Normalen. Sie wissen nicht mehr, wo die Leute &#8220;draußen&#8221; sind, sie haben keinen Platz mehr in der &#8220;Mitte der Gesellschaft&#8221;.</p>
<p>Sie hängen in den Hinterzimmern rum, noch ein Bier, noch nen Schnaps. Warten auf das nächste Gerücht und auf die Chance, die eigene Karriere voranzutreiben.</p>
<p>Und es gibt auch die, die schon Karriere gemacht haben, aber längst nicht mehr wissen, warum eigentlich.</p>
<p>Dazu gehört Ulrich Deppendorf.</p>
<p>Eigentlich ein ganz netter Typ. Ich habe ihn vor Jahren mal getroffen und porträtiert.</p>
<p>Damals war er ein &#8220;öffentlich-rechtlicher&#8221; &#8211; bedacht, immer zwischen den Parteiinteressen ausgewogen.</p>
<p>Heute sucht er nach Sinn. Interviewt erst den Bundespräsidenten, um zwei Tage später Gerüchte live in der Tagesschau zu kolportieren. Alles im Konjunktiv und vom Teleprompter abgelesen.</p>
<p>Es geht beim Thema Wulff um Ehre, um Anstand, um Vorbild. Und um die Frage, ob dieser Typ zurücktreten muss. Ich meine ja.</p>
<p>Und damit meine ich nicht nur Wulff.</p>
<p>Wenn ich mir aber den Ring betrachte, in dem Show-geboxt wird, dann finde ich, dass Herr Deppendorf sich die Frage stellen muss. Ebenso wie Herr Diekmann. Die Frage lautet: Kann ich das, was passiert und die Art, wie ich daran teilhabe noch vertreten oder sollte ich zurücktreten?</p>
<p>Vermutlich hätte das eine sehr überraschende, aber auch sehr reinigende Wirkung. Wulff, Diekmann, Deppendorf treten geschlossen zurück und machen den Weg frei für Anstand, unterhaltendes, statt schmieriges Boulevard und öffentlich-rechtlich sauber durchgeführten Auftrag.</p>
<p>Darf man drauf hoffen? Eher nicht. Die Eitelkeiten sind mittlerweile zu groß, um sich unauffällig zu verteilen.</p>
<p>Wenn Wulff geht, was richtig wäre, sollten auch Herr Diekmann und Herr Deppendorf ihren Hut nehmen &#8211; denn sie sind genauso wenig Vorbild.</p>
<p><a href="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/03/hardyprothmann.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-533" title="hardyprothmann" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/03/hardyprothmann.jpg" alt="" width="289" height="101" /></a></p>
<p>P.S.<br />
Die Kommunikationsabteilung von Wulff sollte natürlich auch geschlossen zurücktreten und mindestens ein Jahr ins Kloster gehen.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/6930b5f2b8ca47718059412364c8ca27" width="1" height="1" alt=""/></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/07/affaere-wulff-jede-menge-ruecktritte-vonnoeten/">10. Januar 2012</a>, <a href="http://pushthebutton.de"   rel='external nofollow' class='url'>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</a> writes: Guten Tag!

Michael Spreng meint zum Thema:
http://www.sprengsatz.de/?p=3791</li></ul><hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/12/21/wulff-tritt-zurueck/" rel="bookmark" title="Permanent Link: +++ Wulff tritt zurück +++ Bundespräsident gibt Amt auf +++ Merkel schweigt +++ Maschmayer will neue Talente fördern +++">+++ Wulff tritt zurück +++ Bundespräsident gibt Amt auf +++ Merkel schweigt +++ Maschmayer will neue Talente fördern +++</a><br />Heddesheim, 21. Dezember 2011. Alle reden darüber, ob Bundespräsident Christian</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/02/offener-brief-an-den-10-bundespraesidenten-der-bundesrepublik-deutschland/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland">Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland</a><br />Heddesheim/Berlin/Bonn, 02. Januar 2012. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU)</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/06/06/geprothmannt-ich-lass-mir-das-essen-nicht-vermiesen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Geprothmannt: Ich lass mir das Essen nicht vermiesen">Geprothmannt: Ich lass mir das Essen nicht vermiesen</a><br />


[caption id="attachment_2777" align="alignnone" width="480" caption="Esst Gurken - sie sind lecker</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/10/10/die-blodsinnige-mar-von-der-kostenloskultur/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die blödsinnige Mär von der &#8220;Kostenloskultur&#8221;">Die blödsinnige Mär von der &#8220;Kostenloskultur&#8221;</a><br />
    Von Hardy Prothmann
Achja, beim DJV-Kongress "Besser</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/11/was-hoffentlich-bei-der-mitgliederversammlung-des-netzwerk-recherche-zur-sprache-kommt/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Was hoffentlich bei der Mitgliederversammlung des Netzwerk Recherche zur Sprache kommt">Was hoffentlich bei der Mitgliederversammlung des Netzwerk Recherche zur Sprache kommt</a><br />[caption id="attachment_583" align="alignright" width="300" caption="Da war doch was? Artikel 5</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2012%2F01%2F07%2Faffaere-wulff-jede-menge-ruecktritte-vonnoeten%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1202&amp;md5=1c1589dc2caf95a6a3753d59bd753507" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der alte Besen kehrt wieder &#8211; Nikolaus Brender talkt bei n-tv</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 20:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
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		<category><![CDATA[n-tv]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Frey]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Koch]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Heddesheim/Berlin, 03. Januar 2012. Aus aktuellem Anlass habe ich einen alten Artikel aus dem Archiv geholt, der gut in die Zeit passt. Nikolaus Brender, einen der profiliertesten Fernsehjournalisten, habe ich zu seinem Amtsamtritt beim ZDF Ende 2000 für die Fachzeitschrift CUT porträtiert. Ein Vollblutjournalist. Ein Mann mit Haltung und Humor und einer, mit dem im Zweifel nicht zu spaßen war. Einer mit Rückrat. Der Mann wurde zehn Jahre später vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und dem Parteienfilz im ZDF abgesägt. Brender hatte sich daraufhin zurückgezogen, jetzt fängt er neu an, bei n-tv. 

Der neue Besen

Nikolaus Brender ist angetreten, das Informationsprogramm des ZDF’ zu renovieren. Die innere Strukturreform des Hauses erledigt er gleich mit.

Von Hardy Prothmann, Dezember 2000



Spekulationen sind Alltag beim ZDF, seit der Neue an Bord ist. Es geht um Personen, Posten und Programm. Seit Januar streifte Brender durchs Haus. Er schaute, hörte, notiert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><span style="font-family: Arial;"><strong>Heddesheim/Berlin, 03. Januar 2012. Aus aktuellem Anlass habe ich einen alten Artikel aus dem Archiv geholt, der gut in die Zeit passt. Nikolaus Brender, einen der profiliertesten Fernsehjournalisten, habe ich zu seinem Amtsamtritt beim ZDF Ende 2000 für die Fachzeitschrift CUT porträtiert. Ein Vollblutjournalist. Ein Mann mit Haltung und Humor und einer, mit dem im Zweifel nicht zu spaßen war. Einer mit Rückrat. Der Mann wurde zehn Jahre später vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und dem Parteienfilz im ZDF abgesägt. Brender hatte sich daraufhin zurückgezogen, jetzt fängt er neu an, bei n-tv. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Der neue Besen</strong></span></p>
<p>Nikolaus Brender ist angetreten, das Informationsprogramm des ZDF’ zu renovieren. Die innere Strukturreform des Hauses erledigt er gleich mit.</p>
<p>Von Hardy Prothmann, Dezember 2000</p>
<div id="attachment_1195" class="wp-caption alignright" style="width: 315px"><img class=" wp-image-1195" title="436px-Nikolaus_Brender_b2" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2012/01/436px-Nikolaus_Brender_b2.jpg" alt="" width="305" height="419" /><p class="wp-caption-text">Nikolaus Brender. Quelle: Wikipedia/ZDF, CC BY-SA 3.0</p></div>
<p><span style="font-family: Arial;">Spekulationen sind Alltag beim ZDF, seit der Neue an Bord ist. Es geht um Personen, Posten und Programm. Seit Januar streifte Brender durchs Haus. Er schaute, hörte, notierte. Schon im Januar kündigte sein Intendant Dieter Stolte Veränderungen an. Damals wirkte Brender noch hauptsächlich im Hintergrund. Aber der Countdown lief. Dann kam der 1. April: offizieller Dienstantritt. Nikolaus Brender rief die Redaktion für neun Uhr morgens zum Appell auf den Mainzer Lerchenberg. Ob das ein Scherz sei, fragte man, schließlich sei das ein Samstag. „Das kann jeder selbst testen“, sagte Nikolaus Brender. Die Mannschaft erschien vollzählig. Die Operation Brender war gestartet.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Auftrag.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nikolaus Brender soll das ZDF entkrusten und neue Informationsmarken etablieren. Schnell gab er die Richtung vor: „Ich bin ein Reportagefreak.“ Ein neues investigatives Magazin könne er sich vorstellen. Futter für den Flurfunk. Alle Informationsformate müssten auf den Prüfstand. „Todeslisten“ kursierten: <em>Praxis – das Gesundheitsmagazin</em>, A<em>uslandsjournal</em>, <em>Kennzeichen D</em>, <em>Frontal</em>. Die Informationen flossen spärlich, aber kontinuierlich. Kaum ein Job, kaum ein älteres Format schien mehr sicher. „Ich kann verstehen, dass das nicht jedem Kollegen gefallen hat“, sagt der neue Chef.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Unter seinem Vorgänger Klaus Bresser lebte es sich wie an einem langen, ruhigen Fluss. Jetzt hieß es plötzlich: Auf zu neuen Ufern. „Ich sehe die Zukunft optimistisch. Auch wenn wir im Augenblick durch eine raue See steuern, werden wir unser Profil so schärfen, dass wir die Zuschauer von der Notwendigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens überzeugen“, sagt Nikolaus Brender über das Ziel der Reise: Qualität als Konzept. Dass das keine Kreuzfahrt mit dem Traumschiff wird, muss man aus solchen Sätzen heraus hören: „Ich gehöre nicht zu den Jammerern.“ Solche Äußerungen sind typisch für ihn. Ein wenig verschleiert, aber durchschaubar: Entscheidungen durchsetzen, auch gegen Widerstand.</span></p>
<p style="text-align: left;" align="right"><span style="font-family: Arial;">„Wer ist der Kerl?“, fragte man sich nicht nur im Sender. Soviel war schnell klar: Nikolaus Brender einschätzen zu wollen ist wie Lotto mit System spielen. Rein äußerlich ist er ein stattlicher Mann: 1,88 Meter misst er, breite Schultern hat er. Korrekt, aber uneitel der Aufzug; goldene Manschettenknöpfe sind der einzig auffällige Luxus. Die Augen schauen flink und prinzipiell freundlich. Die Gestik ist spärlich, aber wahrnehmbar, die Stimme ein solider Bariton. Die große Brille vermittelt Offenheit; einen gewissen rheinischen Humor hat sich der gebürtige Freiburger in langen Jahren beim WDR zugelegt. Er kann eine gemütliche, fast kumpelhafte Gelassenheit ausstrahlen. Vielleicht sagen deshalb manche Kolleginnen, er sei irgendwie ein Knuddelbär. Einer, bei dem man sich geborgen fühlt. Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Über sein Privatleben gibt es keine Gerüchte, seine Frau ist Ärztin und sein Stolz ist die 14-jährige Tochter. Er ist bekennender Kirchgänger, hält aber nichts von dem, was aus Rom kommt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Der Mann polarisiert. Manche sehen ihn als Machtmenschen, vor allem die Opfer der Brenderschen Reformen. Er sei erfüllt von einem soliden Selbstbewusstsein und habe am Rhein nicht nur Humor, sondern auch Klüngeln gelernt. „Ich versuche mit den Redaktionen und nicht gegen sie zu entscheiden“, sagt Nikolaus Brender. „Aber entscheiden muss ich letztlich, auch gegen Mehrheiten.“ Die Leute loben, dass bei ihm „die Tür offen steht“. Das war man von seinem Vorgänger nicht gewohnt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Konkurrenz.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Peter Frey hat früher das ZDF-<em>Morgenmagazin</em> geleitet und auf den Weg gebracht. Heute ist er Hauptredaktionsleiter Außenpolitik und einer, der sich auch die Chefredaktion zugetraut hatte. Trotzdem äußert er sich deutlich positiv: „Es gibt jetzt ein Klima, in dem man sich Dinge traut.“ Was denn, Herr Frey? „Lebendigkeit, freien Umgang mit der Technik. Es gibt viele junge Leute und Moderatoren, die als Menschen und nicht als Sprechmaschinen auftreten.“ Zur persönlichen Konkurrenzsituation mit Nikolaus Brender sagt er: „Er hat sich hochanständig verhalten. Wir hatten ein sehr kollegiales Gespräch.“ Für sein Programm hofft er sich, nicht mehr so oft wegen Fußball oder ähnlichem ersatzlos auszufallen wie früher.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Und selbst in der ZDF-Innenpolitik, die den Ruf hat, so schwarz zu sein, dass man auf den Gängen eine Grubenlampe brauche, ist man voller Lob für den neuen Chef. Schließlich stärkt er mit dem Informationsprogramm die Rolle der Abteilung.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Startprobleme.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Gerade zwei Wochen im Amt, hatte Nikolaus Brender gleich ein für öffentlich-rechtliche Sender vergleichsweise schwerwiegendes Problem. Alexander Niemetz, Moderator des <em>heute-journals</em>, stand unter Verdacht, Journalismus mit PR verbunden zu haben. Da war die Glaubwürdigkeit bedroht: „Das war höchst unangenehm für den Sender und meinen Start“, sagt Nikolaus Brender. Herausgekommen war die Sache, weil ein kompromittierendes Fax angeblich versehentlich an epd geschickt wurde. Es folgten Berichte über eine Honorarzahlung an Niemetz’ Frau für einen Bericht im <em>heute-journal</em>. Zwar sprach das ZDF Niemetz das Vertrauen aus, seine Tage als Moderator aber waren gezählt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Der neue Chefredakteur hätte auf diesen Skandal sicher gerne verzichtet, will die Entwicklung nun aber zum Vorteil des <em>heute-Journals</em> wenden. Er wünscht sich nämlich in <em>heute </em>einen Mann und eine Frau, die sich bei der Moderation abwechseln. Und da der selbstbewusste Chef-Moderator Wolf von Lojewski deutlich höhere Sympathiewerte verbucht, fügte sich die Sache trefflich. Die Annahme, Intendant Dieter  Stolte habe ohne Rückfrage beim Chefredakteur Niemetz vom Schirm genommen, lässt Nikolaus Brender unkommentiert. In der <em>FAZ</em> war als Zitat zu lesen: „Er ist Beschäftigter des ZDF, mit vielen Verdiensten. Diesen Verdiensten gemäß wird er eingesetzt.“ Zufällig entfährt einem Nikolaus Brender eine solche Doppeldeutigkeit sicher nicht. Selbst seine Gegner bestätigen ihm, exzellent und wortgewandt zu formulieren. Das neueste Gerücht vom Flurfunk sagt, dass die Nachfolgerin gefunden sei und aus dem Hause ZDF komme.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Werturteile.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">„Natürlich bin ich unberechenbar“, zitierte die <em>taz</em> den neuen ZDF-Chefredakteur. Das ist man in Mainz nicht so recht gewohnt. Bislang konnte sich jeder hier zuverlässig auf die Dualität des Systems und seiner Personalpolitik verlassen: der eine wird rechts besetzt, der andere links. Parteienproporz. Nikolaus Brender sagt dazu: „Ich habe hier persönlich keine Hypotheken abzuarbeiten.“ Er fühle sich nach Jahren im föderalen System der ARD im Zentralismus des ZDF ein wenig einsam, wird über ihn berichtet. Und dass er sich lieber im Studio herumtreibe, als in irgendwelchen Gremien. Was sagt er selbst?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Warum eigentlich weigern Sie sich, die Freundeskreise des Fernsehrates zu hofieren, Herr Brender?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Ich bin als Journalist und nicht als Hofrat angestellt.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Und wie ist das mit den politischen Tickets? Fahren Sie nicht mit SPD-Ticket?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Ich fahre gerne Ski. Wie ich rubriziert werde, ist die eine Sache, die andere, ob ich mich einordnen lasse. Man sollte mich nach dem beurteilen, was ich mache.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Dürfen Journalisten überhaupt ein Parteibuch haben?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Das Parteibuch ist nicht das Problem. Es ist aber ein Unterschied, ob man eines hat oder organisiert aktiv tätig ist. Letzteres ergibt Loyalitätsprobleme für Journalisten. Auch ohne Parteibuch beweisen manche Kollegen Abhängigkeiten, übrigens auch von anderen Interessengruppen als den Parteien.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Und wie würden Sie sich selbst einordnen?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Offen und unabhängig mit eigenen Werturteilen. Als Journalist fühle ich mich besonders der Wahrheit verpflichtet.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Und als Mensch?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Ich bin in einem Jesuiteninternat groß geworden. Gerechtigkeit und Solidarität waren die Prinzipien, auf die unsere Gemeinschaft fußte. Verdammt wichtig war das in einem Laden, in dem 800 Jungs nach der persönlichen Eigenständigkeit suchten. So wurden wir erzogen und so erzogen wir uns selbst.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Vorarbeit.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nikolaus Brender hat beim Südwestfunk das Fernsehhandwerk gelernt und schrieb am Anfang seiner Karriere auch für die Zeit. Redakteur, ARD-Reporter, Südamerika-Korrespondent. „Meine schönste Zeit hatte ich in Buenos Aires.“ Verschiedene Preise. 1989 kehrt er als Auslandschef des WDR nach Deutschland zurück. Gerade als <em>Weltspiegel</em>-Moderator erarbeitet er sich den Ruf eines kompetenten Journalisten und Präsentators. Chefredakteur und dann Programmdirektor wurde er auf ausdrücklichen Wunsch von Intendant Fritz Pleitgen. In beiden Funktionen baute er die Regionalberichterstattung des WDR-Fernsehens massiv aus. Ob ihn die Aufgabe wirklich begeistert hat, bezweifeln ehemalige Kollegen. Gleichzeitig vermuten sie aber beim Jesuitenschüler ein tiefes Pflichtgefühl. Hier habe er gelernt, Konzepte mit Kollegen zu erarbeiten und durchzusetzen, sagt er selbst: „Es ist egal, was man macht, gegrummelt wird immer und überall.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Beim WDR war es der Vorwurf der Provinzialisierung <em>(siehe auch Seite 52)</em>. Wenn im Münsterland ein Milcheimer umfalle, schicke der Brender einen Ü-Wagen. Da lacht er herzlich. Solche Bilder mag er: „Da ist was dran. Aber ich musste Präsenz im Lande zeigen, um den Zuschauern zu signalisieren: Wir sind da.“ Als er noch im Ausland gewesen sei, habe man sich beim WDR mehr Gedanken über Sierra Leone und Peru gemacht, als über die Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Kein Wunder, sagen Spötter, schließlich war der Brender ja vor Ort.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Eine seiner Lieblingssendungen ist <em>Zimmer frei</em>. „Die Unterhaltung kam nicht zu Potte und wir krebsten bei 3,9 Prozent Quote.“ Und das Sommerloch stand bevor. Nur ein paar Wochen blieben, um ein Format zu entwickeln. „Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht so recht, was ich machen sollte“, sagt Nikolaus Brender. Er holte Kollegen der <em>tagessschau</em>, der Wirtschaft, der Innenpolitik und von der Radiowelle Eins Live zusammen: „Das waren nur Infoleute, aber die haben dann drei Konzepte entwickelt &#8211; und eines war’s dann.“ Die Deko machte eine Volontärin und weil die Zeit knapp war, produzierte der WDR die Sendungen als Staffel, zwei bis drei Ausgaben pro Tag. Das war damals noch außergewöhnlich. „Es hat keiner geklagt, allen hat das Experiment großen Spaß gemacht.“ Darauf ist er stolz. Dieses Jahr hat die Sendung den Grimme-Preis bekommen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nicht alles wurde gut. Die Sendung des kürzlich verstorbenen Sportjournalisten Addi Furler, <em>Addis Stunde</em>, setzte Nikolaus Brender wegen mangelnder Quote und zu altem Publikum als „mediales Altersheim“ ab. Und „<em>Eins Live TV</em> war eine Kopfgeburt“, sagt er heute. „Wir gingen davon aus, dass das Radio uns für eine halbe Stunde Zuschauer ausleihen würde.“ Die Quote der öffentlich-rechtlichen Jugendsendung mit Viva-Touch war katastrophal; nach zwei Monaten starb das bimediale Projekt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Aus beiden Misserfolgen hat er einen Schluss gezogen: „Sie können in einem Vollprogramm keine jungen Leute erreichen, wenn das Umfeld nicht stimmt und Sie dürfen die Alten nicht vom Rest der Gesellschaft durch eine andere Art spezifischer Sparte ausschließen.“ Aus „Kästchenfernsehen“ sollte ein drittes Vollprogramm mit „mehrheitsfähiger Prime Time“ entstehen. Seinen Auftrag, das Legitimationsproblem zu lösen, hat er erfüllt. 1998 stand die Quote bei 6,2 Prozent, 1999 bei 6,7 Prozent. Tendenz steigend, Mission beendet.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Was ist öffentlich-rechtliches Fernsehen heute, Herr Brender?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Nichts anderes als früher schon. Unser Auftrag ist es, die Generationen zusammenzuführen. Allen gemeinsam eine Basis an Information und Unterhaltung zu bieten, die die Gesellschaft zusammenhält.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Was halten Sie von Big Brother?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Phänomene wie Big Brother setzen Spitzen, aber verändern nichts.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Was gefällt Ihnen bei den Privaten?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Mir persönlich gefällt Günter Jauch gut, der Mann hat Format. Er holt alle Generationen vor den Schirm.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Ein Vorbild für das ZDF?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">„Im Bereich der Unterhaltung ist Jauch ein Vorbild für alle Sender.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Reform.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">„Jauch ist richtig gut, das ist das Schlimme an ihm“, bestätigt auch Programmdirektor Markus Schächter, im Hause ZDF traditionell der Gegenspieler zum Informationsprogramm. Programmdirektor und Chefredakteur buhlen um Sendungen, um andererseits gemeinsam zu betonen, dass jeder den anderen braucht: Quote und Qualität sind des Senders Credo. Ein Wunder, dass noch niemand die Qualitätsquote erfunden hat. Andererseits könne das ZDF es sich gar nicht leisten, drei Mal die Woche so ein Format wie Jauchs Stern TV Sendung zu bringen. Da ist man schon froh, für weitere fünf Jahre Thomas Gottschalk und <em>Wetten, dass &#8230;</em> zu haben. Allerdings unter veränderten Vorzeichen: Der Gummibärchenmoderator ist Geschäftsmann und will die Sendung mit seiner Firma Dolce Media vermarkten. Markus Schächter kann sich <em>Wetten, dass &#8230;</em>-Reisen vorstellen und andere „solche Geschichten“: „Im Umfeld der Nachverwertung lässt sich sicher allerhand Geld verdienen.“ Die Gewinne werden geteilt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Die Programmreform stützt er: „Wir sind nur als ganzes Haus zu verstehen.“ Genau wie Nikolaus Brender sieht auch er die zentrale Aufgabe darin, Mehrheiten und Minderheiten im Programm zusammenzuführen: „Quotenstarke Formate wie unsere Krimis und der Montagsfilm führen die Zuschauer auch an die Informationssendungen heran.“ Die wiederum würden in der 21.00 Uhr-Schiene den besten Sendeplatz mit der höchsten Zuschauerreichweite bekommen. Über die angestrebte Verjüngung des ZDF’ sagt er: „Wir haben zugelegt, jeder weitere Schritt auf die 40- bis 35-Jährigen zu ist Millimeterarbeit.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Weil Nikolaus Brender das WDR-Fernsehen erfolgreich überarbeitet hatte, eilte ihm beim ZDF der Ruf des Quotenfetischisten voraus. Damit konfrontiert, antwortet er ähnlich überrascht, als hätte man ihn gefragt, ob Bonn am Rhein liegt: „Selbstverständlich bin ich ein Mann der Quote.“ Und „der öffentlich-rechtliche Auftrag verpflichtet uns, mit guter Information möglichst viele Leute zu erreichen. Das kann man nicht voneinander trennen. Es ist mir nicht gleichgültig, mit welchem Programm ich möglichst viele Zuschauer erreiche: Es muss ein seriöses, umfassendes Informationsprogramm sein. Die Debatte um die Quote ist deswegen Haarspalterei.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Statistisch steht das gebührenfinanzierte Fernsehen gut da. Sämtliche Analysen zeigen die Tendenz: Information findet wenn, bei den Öffentlich-Rechtlichen statt. Nach der Programmanalyse der <em>Media Perspektiven</em> sendete das ZDF 1999 im Schnitt 650 Minuten pro Tag Informations- und Bildungsangebote, die ARD kam auf 635, RTL auf 334 und SAT.1 auf 276 Minuten. „Das können Sie quantitativ nicht mehr steigern“, sagt der Planer Nikolaus Brender. „Das Ziel dieser Programmreform ist ein klares Einschalt-Angebot: Ihr kriegt jeden Tag um 21.00 Uhr Information.“ Der Dienstag soll ab April dem neuen Politmagazin gehören, dass auf dem Weg zur Entscheidungsvorlage vom „investigativen“ zum „zeitkritischen Format“ mutierte. Mittwochs läuft <em>ZDF.reporter</em>, donnerstags das <em>auslandsjournal</em>;<em> </em>der Freitag gehört der Reportage.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">2001 soll einen Neuanfang bringen. „Das schaffe ich am ehesten auch mit neuen Köpfen“, sagt Nikolaus Brender. Die als Seniorensatiriker verspöttelten Moderatoren Bodo Hauser und Ulrich Kienzle standen mit <em>Frontal</em> schon konzeptionell für das überholte Proporzdenken im Sender. Außerdem fehlte der Biss aus früheren Jahren, vielleicht, weil Ulrich Kienzle gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe war. Die Quote hatte verloren, vielleicht wegen eines schlechteren Sendeplatzes. Also streichen. „Die Zuschauer wollen heute keine stupiden Rechts-Links-Kämpfe mehr sehen.“ Zumindest nicht, wenn sie nicht gut gemacht sind. Nach innen bedeutet das Revolution, auf dem Schirm weniger Politikerparolen aus den jeweiligen Lagern. Statt <em>Wie würden Sie entscheiden?</em> kann man sich beim ZDF eher richtiges Gerichts-TV vorstellen. Also weg damit. Die streitlustige <em>Mit mir nicht</em>-Maria von Welser hatte keine überzeugende Quote wie <em>WISO</em> und eine weniger gute Lobby als <em>Mona Lisa</em>, das trotz Spartencharakter und schwacher Quote weitersenden darf. <em>Kennzeichen D</em> hatte den Ruf, eine Altlast des kalten Krieges zu sein. Dessen Redaktionsleiter Olaf Buhl wehrte sich und zog alle Kontaktstrippen. In der <em>taz</em> wunderte er sich: „Quote und Qualität waren nie umstritten.“ Die <em>Berliner Morgenpost</em> würdigte die Verdienste des hochdekorierten Magazins. Nikolaus Brender fand es trotzdem nicht mehr zeitgemäß.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Schnell waren Moderatorennamen im Umlauf. Maria von Welser soll sich Hoffnungen gemacht haben. Sie leitete zunächst die „Kommission“, die die Sendungen konzipierte. Dann kamen die Fakten. <em>Kennzeichen D</em>, <em>Frontal</em> und <em>Mit mir nicht!</em> werden ausgemustert. Stattdessen: „Undercover – das Magazin ohne Namen“, wie es einer im Sender spöttisch nennt. Erst wurde der Name des ZDF-Chefreporters Claus Richter als Präsentator gehandelt &#8211; und dann, große Überraschung, London-Korrespondent Theo Koll kommt nach Mainz. Und Maria von Welser geht nach London. So viel Verwirrung war schon lange nicht mehr auf dem Lerchenberg. Plötzlich schraubte wieder einer am System.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Programm.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Rückblickend, gesteht Nikolaus Brender, sei bei seinem Einstand nicht alles optimal gelaufen. Das Gerücht zum Beispiel, er wolle Dieter Stolte beerben: „Ich bin nicht daran interessiert. Basta!“ Eigentlich kann er bislang aber nicht viel falsch gemacht haben. Gemessen an der Größe des Umbaus hat das Ganze nämlich recht wenig medialen Staub aufgewirbelt. Das bestätigt sich der neue Chef auch selbst: „Über 50 Positionen und rund die Hälfte der Redaktionsleitungen sind neu besetzt worden. Da kann man kein Tohuwabohu brauchen.“ Motivation und Disziplin verpackt er in solche Sätze: „Solange ich nicht enttäuscht werde, bleibe ich offen.“ Mit anderen Worten: Der neue Besen Brender fegte den Krämerladen ZDF erstaunlich unauffällig durch. Ein Staubwölkchen hier und da ließ sich aber kaum vermeiden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Im ausgehenden Sommerloch hatte es besonders <em>Die Zeit </em>auf das ZDF und Brender abgesehen: Die „Quotenidioten“ und „Vorsicht, Quotenfalle“ wurde getitelt. Dafür zückte die früher analytisch arbeitende <em>Zeit</em> ein Papier, das alles belegen sollte, aber nichts als ein Notizzettel aus den Planungsanfängen war: Themen wie „Ist Rotwein gut gegen Herzinfarkt“ sollen das neue Politmagazin bestimmen. <em>ZDF.reporter</em> würde gar effekthascherische Themen wie „Ninja-Training in der schnellen Eingreiftruppe“ bringen. Der geschasste Niemetz durfte sich böse über Sendungen auslassen, die von „Hiwis und Studenten“ gemacht würden. Im Sender grassiere die Angst, schrieb das Blatt. Bis heute fehle jedes vernünftige Konzept für das Politmagazin.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nikolaus Brender kommentiert das nicht mehr. „Jetzt wird gearbeitet und nichts verkündet“, sagt er. Und das in Hotels oder Privatwohnungen – hinter verschlossenen Türen. So viel dann doch: Es gehe darum „Leute im Leben abzuholen“, das politische Magazin soll sich um das Zusammenwachsen und die Vielfalt Europas, den Generationenkonflikt und die Frage kümmern: Was darf der Mensch? In bezug auf Gentechnik und Umweltprobleme.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nikolaus Brender setzt auf Wissenschaft und Geschichte. Davon will er mehr haben im Programm. Selbst wenn Guido Knopps <em>Holocaust</em> nicht die hohen Quotenerwartungen erfüllte, so ist doch zumindest das Renommee hoch. Wer dann fragt, ob alles nach den Methoden der Geschichtswissenschaften erarbeitet sei, der muss sich anhören, man sei hier beim Fernsehen und nicht im wissenschaftlichen Kolloquium. Und &#8211; hier könnten sich Unterhaltung und Information treffen, im ZDF-Kosmos also Programmdirektor und Chefredakteur: Gerade hat Dieter Stolte eine „Space-Show“ angekündigt, die, von Endemol produziert, das Big Brother-Konzept auf eine neue Umlaufbahn bringt. Zehn Kandidaten trainieren für einen Weltraumspaziergang, einer darf dann in die Rakete.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nikolaus Brenders Lieblingskind aber ist das neue Magazin <em>ZDF.reporter</em>. Vier Reporterinnen und vier Reporter sollen „die gesellschaftliche Lebenswirklichkeit vor allem in Deutschland und seinen Regionen anschaulich und nachvollziehbar machen.“ Rund sechs Stücke sollen pro Sendung zu sehen sein, zwischen vier und elf Minuten lang. Leiter und Moderator wird <em>Hallo Deutschland</em>-Moderator<em> </em>Steffen Seibert, eine Entdeckung des Morgenmagazins, der Talentschmiede des ZDF’. Kritiker sehen in ihm die Personifizierung des Boulevards. „Ich war Amerika-Korrespondent und habe im Aktuellen gearbeitet. <em>Hallo Deutschland</em> ist eine Sendung für buntere Themen“, sagt er selbst. „Jedes Format hat seine Gesetze und ich bereue nichts, was ich gemacht habe.“ Selbstbewusst ist der Mann – ganz wie sein Chefredakteur.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Thomas Bellut, Hauptredaktionsleiter Innenpolitik, gefällt die neue Marschrichtung. Heute sei eher Aktualität als Hintergrund angesagt. Die schon jetzt im Programm deutlich häufigeren <em>Was nun, &#8230; ?</em> und <em>spezial</em>-Sendungen seien ideal, aktuell zu reagieren und trotzdem Hintergründe zu vermitteln: „Auf die Zuschauergewohnheiten zu reagieren nenne ich Professionalisierung des Geschäfts.“ Selbst, wenn man nur Stichwortgeber ist, wie es bei den umstrittenen Kohl-Interviews den Anschein hatte? „Kohl hat uns sicher instrumentalisiert“, gibt Thomas Bellut zu. „Aber er hat viel mehr gesagt, als er sich vorgenommen hatte.“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Nachfrage: Wird das Fernsehen nicht zunehmend von Politikern instrumentalisiert, Herr Brender?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Wenn Sie auf Helmut Kohl anspielen: Ich habe noch keinen Chefredakteur der sonst so TV-kritischen Zeitungen erlebt, der ihm das Gespräch verweigert hätte. Bemerkenswert allerdings ist, dass die Nachrichtenseiten der Tageszeitungen unsere Fernsehinterviews ausgiebig zitieren. In der Fernsehkritik derselben Blätter werden wir regelmäßig runtergeschrieben. Wie passt das zusammen?“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Wie investigativ kann Fernsehen sein?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Das Fernsehen hat es besonders schwer, da es zum Beweis Aussagen vor der Kamera benötigt oder konkrete Unterlagen. Es treten aber nur wenige Leute direkt vor die Kamera, um etwas aufzudecken.“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Und – letzte Frage: Sind Sie eigentlich mit ihrer bisherigen Arbeit zufrieden?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>„Ich bin hier mit klaren Vorstellungen angetreten und habe bislang auch alle Punkte umgesetzt, die mir wichtig waren.“</em></span></p>
<p>Nachtrag zur weiteren Entwicklung, Stand Januar 2012: Peter Frey ist nach dem Weggang Brenders Chefredakteur des ZDF geworden, Thomas Bellut wird im März Intendant des Senders.</p>
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Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 04. März 2011. Der Ausschuss ‘Kultur und Medien’</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/03/08/warum-dieredaktion-de-eine-blode-idee-ist/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Warum dieredaktion.de eine blöde Idee ist">Warum dieredaktion.de eine blöde Idee ist</a><br />Heddesheim/Bonn, 08. März 2011. Die Deutsche Post AG will nun</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2012%2F01%2F03%2Fder-alte-besen-kehrt-wieder-nikolaus-brender-talkt-bei-n-tv%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1185&amp;md5=862681b4369b9c8795ed06d4eea2d1a2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 15:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heddesheim/Berlin/Bonn, 02. Januar 2012. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU) soll gegenüber einem Journalisten Drohungen auf einen Anrufbeantworter gesprochen haben. Darüber berichten verschiedene Medien. Sollte dies zutreffen, wäre das aus Sicht der Meinungs- und Pressefreiheit unerträglich. Es wäre ein eklatanter Bruch mit dem Amtseid und ein beschämendes Verhalten gegenüber dem Grundgesetz, der Bundesrepublik Deutschland und dem deutschen Volk.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

man bedroht keine Journalisten.

Schon gar nicht als Staatsoberhaupt und selbst den Chefredakteur der Bild-Zeitung nicht.

Sie haben geschworen, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Es ist nun an der Zeit, Ihren Schwur zu halten und das Amt, das Sie nicht in der Lage sind auszufüllen, umgehend zurückzugeben.

Alles andere wäre eine unerträgliche Schande.

Verachtungsvoll
Hardy Prothmann
&#160;

Siehe auch:

Grundgesetz, Artikel 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantri]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim/Berlin/Bonn, 02. Januar 2012. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU) soll gegenüber einem Journalisten Drohungen auf einen Anrufbeantworter gesprochen haben. Darüber berichten verschiedene Medien. Sollte dies zutreffen, wäre das aus Sicht der Meinungs- und Pressefreiheit unerträglich. Es wäre ein eklatanter Bruch mit dem Amtseid und ein beschämendes Verhalten gegenüber dem Grundgesetz, der Bundesrepublik Deutschland und dem deutschen Volk.</strong></p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Bundespräsident,</p>
<p>man bedroht keine Journalisten.</p>
<p>Schon gar nicht als Staatsoberhaupt und selbst den Chefredakteur der Bild-Zeitung nicht.</p>
<p>Sie haben geschworen, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Es ist nun an der Zeit, Ihren Schwur zu halten und das Amt, das Sie nicht in der Lage sind auszufüllen, umgehend zurückzugeben.</p>
<p>Alles andere wäre eine unerträgliche Schande.</p>
<p>Verachtungsvoll<br />
Hardy Prothmann</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://dejure.org/gesetze/GG/56.html" target="_blank">Grundgesetz</a>, Artikel 56</p>
<blockquote><p>Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:</p>
<p>&#8220;Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.&#8221;Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.</p></blockquote>
<p>sueddeutsche.de <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bundespraesident-in-not-wulff-drohte-mit-strafanzeige-gegen-bild-journalisten-1.1248384" target="_blank">Wulff drohte mit Strafanzeige gegen &#8220;Bild&#8221;-Journalisten</a></p>
<p>faz.net <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/affaere-wulff-im-schatten-der-wahrheit-11586639.html" target="_blank">Affäre Wulff: Im Schatten der Wahrheit</a></p>
<p>sueddeutsche.de <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bundespraesident-und-die-kreditaffaere-wulffs-wahrheits-wurstelei-1.1238738" target="_blank">Krisenmanagement aus dem Orient</a></p>
<p>Spiegel.de <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83180796.html" target="_blank">Verführerischer Kredit</a></p>
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Imke Emmerich hat ihre Masterarbeit vorgelegt und eine 1,0</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/03/29/warum-die-partei-der-nicht-wahler-ein-blodsinn-ist/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Warum die Partei der &#8220;Nicht-Wähler&#8221; ein Blödsinn ist">Warum die Partei der &#8220;Nicht-Wähler&#8221; ein Blödsinn ist</a><br />Heddesheim/Koblenz, 29. März 2011. Die Rhein-Zeitung (RZ) erfindet die "Partei</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/09/20/offener-brief-an-bundeskanzlerin-merkel-warum-beleidigen-sie-menschen-die-ein-grundrecht-wahrnehmen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel: Warum beleidigen Sie Menschen, die ein Grundrecht wahrnehmen?">Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel: Warum beleidigen Sie Menschen, die ein Grundrecht wahrnehmen?</a><br />Heddesheim/Berlin, 20. September 2011. Beim Zeitungskongress 2011 des Bundesverbands Deutscher</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/08/liebesgruse-aus-der-provinz/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Liebesgrüße aus der Provinz">Liebesgrüße aus der Provinz</a><br />Guten Tag!

Heddesheim/Irgendwo in Deutschland, 08. Februar 2011. Was braucht man</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/09/18/pushthebutton-de-unter-den-50-top-blogs-im-august/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Das Medienblog pushthebutton.de rangiert unter den 50 Top-Blogs">Das Medienblog pushthebutton.de rangiert unter den 50 Top-Blogs</a><br />Heddesheim, 18. September 2011. (red) Der Dienst Virato.de hat die</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2012%2F01%2F02%2Foffener-brief-an-den-10-bundespraesidenten-der-bundesrepublik-deutschland%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1180&amp;md5=6a65da9db416c9620757d56732947cc2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Geprothmannt: Much ado about journalism?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 01:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geprothmannt]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Heddesheim/Messina, 29. Dezember 2011. Ob Messina nun wirklich mit Heddesheim vergleichbar ist, bleibt dahingestellt. Aber Shakespeares Komödie, die eigentlich ein Drama ist, findet an diesen Orten und an anderen statt. Es geht um Liebe, Wahrheit, Ansehen, Ehre in dem Stück "Viel Lärm um nichts". Was Shakespeare vor 500 Jahren erstmals veröffentlichte, ist genial. Denn es wirkt bis heute.

Von Hardy Prothmann

"Viel Lärm um nichts" darf man getrost der kompletten "Yellow-Press" zubilligen. Diese Branche verdient aberwitzige Summen mit schrägen Fotos von Supermarkt-Parkplätzen, Stränden oder nächtlichen Alkoholfahrten, die manchmal auch an einem Tunnelpfeiler enden und dann in einem Blumenmeer zu Grabe getragen werden. Inklusive "exklusiver" Berichterstattung und knallharten Verträgen für die Übertragungsrechte.

Wenn es nicht ganz so tragisch kommt, aber trotzdem tragisch ist, wird nach Krediten gefragt, nach Rolle und Amt und nach dem Verhalten derjenigen, die sich in einer Demokratie Frage]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim/Messina, 29. Dezember 2011. Ob Messina nun wirklich mit Heddesheim vergleichbar ist, bleibt dahingestellt. Aber Shakespeares Komödie, die eigentlich ein Drama ist, findet an diesen Orten und an anderen statt. Es geht um Liebe, Wahrheit, Ansehen, Ehre in dem Stück &#8220;Viel Lärm um nichts&#8221;. Was Shakespeare vor 500 Jahren erstmals veröffentlichte, ist genial. Denn es wirkt bis heute.<br />
</strong><br />
Von Hardy Prothmann</p>
<p>&#8220;Viel Lärm um nichts&#8221; darf man getrost der kompletten &#8220;Yellow-Press&#8221; zubilligen. Diese Branche verdient aberwitzige Summen mit schrägen Fotos von Supermarkt-Parkplätzen, Stränden oder nächtlichen Alkoholfahrten, die manchmal auch an einem Tunnelpfeiler enden und dann in einem Blumenmeer zu Grabe getragen werden. Inklusive &#8220;exklusiver&#8221; Berichterstattung und knallharten Verträgen für die Übertragungsrechte.</p>
<p>Wenn es nicht ganz so tragisch kommt, aber trotzdem tragisch ist, wird nach Krediten gefragt, nach Rolle und Amt und nach dem Verhalten derjenigen, die sich in einer Demokratie Fragen stellen lassen müssen, denn nur da geht das. In einer Demokratie. Fragen stellen, Antworten finden und äußern.</p>
<p>In anderen Ländern ist das nicht so kompliziert &#8211; da werden Fragensteller einfach umgebracht. Die Yellow-Press ignoriert das und ergötzt sich trotzdem &#8211; denn es geht ja um Macht. Und die war schon immer und ist sexy.</p>
<p>In Deutschland werden Fragensteller nicht erschossen, sondern ökonomisch umgebracht.</p>
<p>Wer sich traut, kritische Fragen zu stellen, fragt vordergründig nach Opfern, tatsächlich wird er selbst eins.</p>
<p>Zumindest galt diese These sehr lange als Realität. Als Realität von Zeitungsverlagen, die niemals den Journalismus über den verlegerischen Gewinn gestellt haben.</p>
<p>Wer Umsatzrenditen von 20+ Prozent als normal erwartet, der will keine &#8220;Probleme&#8221;, schon gar nicht durch Journalismus.</p>
<p>Der will, dass das Geschäft läuft. Und das war lange ein wenig &#8220;Information&#8221; zwischen die Anzeigen zu packen. Zu tun, als ob. Ein wenig Lärm um nichts zu machen.</p>
<p>Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Lärm nimmt zu. Die Geschäfte der Verlage gehen schlechter. Und es gibt neue Angebote &#8211; das ist für Monopolisten in Zeiten der Marktwirtschaft nur schwer zu &#8220;akzeptieren&#8221;.</p>
<p>Das meinen und spüren zumindest die, deren &#8220;Geschäfte&#8221; im &#8220;Lärm um nichts&#8221; immer gut funktioniert haben.</p>
<p>Denn es gibt eine &#8220;unvermutete&#8221; Konkurrenz. Ausgerechnet die öffentliche Meinung, derer man sich sonst sicher glaubte, weil man sie als &#8220;Gatekeeper&#8221; ja &#8220;steuern&#8221; konnte.</p>
<p>An dieser seit Jahren sich entwickelnden neuen Realität nagen viele Verleger wie Neandertaler an einem fleischlosen Knochen.</p>
<p>Waren es früher Massenmedien, so ist die Realität heute eine der Medienmassen. Monopole brechen auf. Sind von jeder Seite angreifbar. Verletzbar. Vernichtbar. Neu gestaltbar. Die Zukunft des Medienmarktes ist ungewiss. Offen. Undefiniert.</p>
<p>Es gibt viele &#8220;Versuche&#8221; &#8211; oft nur Nadelstiche. Teilweise echte Alternativen.</p>
<p>Dazu gehört mein Projekt hyperlokaler Blogs. Aber auch die Tegernseer Stimme. Oder die Prenzlauer Berg Nachrichten. Oder Regensburg Digital. Oder xtranews. Oder Ruhrbarone. Oder wir-in-nrw. Oder&#8230;</p>
<p>Die Frage nach dem &#8220;Oder&#8221; ist gut, richtig und wichtig. Die genannten Beispiele haben teils eine partielle, teils eine dauerhafte Aufmerksamkeit gewonnen. Warum? Weil Journalismus, also Information und Aufklärung, Kampf um Meinungen, Widerstreit, Schicksale usw., mithin auch &#8220;Yellow&#8221; geboten worden ist.</p>
<p>Und das ist gut so. Vor allem dann, wenn es um echte Inhalte geht und nicht nur um &#8220;Home-Stories&#8221;.</p>
<p>Leider gibt es bislang zu wenig &#8220;Lärm&#8221; um angeblich &#8220;nichts&#8221;.</p>
<p>Überall in Deutschland ist die Demokratie und die Gesellschaft am Rand der Information gefordert: Medien- und Meinungsmonopole bestimmen die &#8220;öffentliche Meinung&#8221;. Und überall da, wo es neue Angebote gibt, entwickeln sich Meinungen.</p>
<p>Manchmal mit viel Lärm. Oft tatsächlich nicht. Zumindest jetzt noch nicht.</p>
<p>Der professionelle Journalismus ist in Deutschland ein &#8220;theoretisch&#8221; sehr hohes Gut. In Wahrheit ist er selten Lärm, sondern eine &#8220;Lame Duck&#8221;, die in Form von &#8220;Bratwürsten&#8221;, also klar verabredeten Terminberichten &#8220;abgearbeitet&#8221; wird.</p>
<p>Als ich Anfang der 2000-er Jahre mit der Frage konfrontiert worden bin, ob &#8220;Blogger&#8221; dem Journalismus &#8220;Konkurrenz machen könnten&#8221;, habe ich abgewinkt. Keine Chance (Ausnahmen inbegriffen), war meine Antwort.</p>
<p>Die gilt auch heute. Wer aber als Journalist bloggt und Unternehmer sein will, der hat große Chancen.</p>
<p>Das weiß ich heute, weil ich als Journalist zum &#8220;Blogger&#8221; geworden bin. Zum Unternehmerjournalistenblogger &#8211; grausliges Wort.</p>
<p>Ich bin wie immer Journalist, beliefere ein Medium (Blog), schreibe Texte und mache Audio und Video. Eigentlich alles wie immer.</p>
<p>Der Unterschied: Früher habe ich Rechnungen an Medien gestellt &#8211; heute stelle ich Rechnungen an Anzeigenkunden.</p>
<p>Das ist neu, anstrengend, aber erfolgreich.</p>
<p>Und übel &#8211; wenn man mitbekommt, wie weitreichend &#8220;Anzeigen und Redaktion&#8221; bei &#8220;Monopolisten&#8221; verknüft sind. Das erfordert viel &#8220;Feldarbeit&#8221; im Anzeigengeschäft.</p>
<p>Darüber muss man viel Lärm machen. Um die &#8220;angebliche&#8221; &#8220;Unabhängigkeit&#8221; des &#8220;Journalismus&#8221;.</p>
<p>Um die tatsächliche Unabhängigkeit des neuen Journalismus.</p>
<p>Um eine Haltung, die eine Haltung ist und keine Deformation.</p>
<p>Um Glaubürdigkeit, um Relevanz, um Inhalt.</p>
<p>Und um eine Arbeit, die grundgesetzlich verandert ist: Informationen einzuholen, zu verarbeiten und zu äußern.</p>
<p>Das unterscheidet &#8220;Journalismus&#8221; von allen anderen Berufen.</p>
<p>Leider gibt es nur wenige &#8220;Unternehmer&#8221;, die dieses Feld beackern. Dabei stehen die Chancen gut, weil es keine &#8220;Monopole&#8221; qua &#8220;Definition&#8221; gibt.</p>
<p>Einzelne Unternehmer machen das schon &#8211; es sind aber noch wenige.</p>
<p>Für 2012 wünsche ich mir mehr davon. </p>
<p>Im Zweifel &#8220;mehr Lärm&#8221;. Um &#8220;etwas&#8221;.</p>
<p>More noting, than nothing.</p>
<p>In diesem Sinne.</p>
<p><a href="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/03/hardyprothmann.jpg"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/03/hardyprothmann.jpg" alt="" title="hardyprothmann" width="289" height="101" class="alignnone size-full wp-image-533" /></a></p>
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    Guten Tag!
Manchmal ist man vollkommen entsetzt</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/08/30/hyperlocal-oder-wie-definiert-man-das/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Hyperlocal oder wie definiert man das?">Hyperlocal oder wie definiert man das?</a><br />
    Guten Tag!
Von Hardy Prothmann
Die britische Lokaljournalistin</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/07/geprothmannt-mit-klassischen-medien-werden-sie-aus-zweiter-hand-informiert-pradikat-mangelhaft/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Geprothmannt: Mit &#8220;klassischen Medien&#8221; werden Sie aus zweiter Hand informiert. Prädikat: &#8220;mangelhaft&#8221;.">Geprothmannt: Mit &#8220;klassischen Medien&#8221; werden Sie aus zweiter Hand informiert. Prädikat: &#8220;mangelhaft&#8221;.</a><br />


Guten Tag!

07. Februar 2011. Haben Sie mitbekommen, dass in der</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/06/06/geprothmannt-ich-lass-mir-das-essen-nicht-vermiesen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Geprothmannt: Ich lass mir das Essen nicht vermiesen">Geprothmannt: Ich lass mir das Essen nicht vermiesen</a><br />


[caption id="attachment_2777" align="alignnone" width="480" caption="Esst Gurken - sie sind lecker</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/04/11/tazlab-ganz-schon-viele-holzkoppe/" rel="bookmark" title="Permanent Link: tazlab &#8211; Ganz schön viele Holzköppe">tazlab &#8211; Ganz schön viele Holzköppe</a><br />Heddesheim/Berlin/Haus der Kulturen der Welt. Die tageszeitung und Der Freitag</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2011%2F12%2F29%2Fgeprothmannt-much-ado-about-journalism%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1168&amp;md5=3ed416d2dd81fed2cb5db08804b88502" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>+++ Wulff tritt zurück +++ Bundespräsident gibt Amt auf +++ Merkel schweigt +++ Maschmayer will neue Talente fördern +++</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/12/21/wulff-tritt-zurueck/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wulff-tritt-zurueck</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 20:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Heddesheim, 21. Dezember 2011. Alle reden darüber, ob Bundespräsident Christian Wulff wegen eines Privatkredits von einer Unternehmer-Gattung, Unwahrheiten, merkwürdigen Unterstützungen und anderer Vorwürfe zurücktreten muss. Jetzt ist es passiert: Wulff tritt zurück. Wenn auch nur in dieser satirischen HOAX-Meldung.

Liebe Leute - erst gucken, dann denken, dann klicken! :-)

Frohe Weihnachten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim, 21. Dezember 2011. Alle reden darüber, ob Bundespräsident Christian Wulff wegen eines Privatkredits von einer Unternehmer-Gattung, Unwahrheiten, merkwürdigen Unterstützungen und anderer Vorwürfe zurücktreten muss. Jetzt ist es passiert: Wulff tritt zurück. Wenn auch nur in dieser satirischen HOAX-Meldung.</strong></p>
<p>Liebe Leute &#8211; erst gucken, dann denken, dann klicken! <img src='http://www.pushthebutton.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Frohe Weihnachten</p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/02/offener-brief-an-den-10-bundespraesidenten-der-bundesrepublik-deutschland/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland">Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland</a><br />Heddesheim/Berlin/Bonn, 02. Januar 2012. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU)</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/07/affaere-wulff-jede-menge-ruecktritte-vonnoeten/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Affäre Wulff: Jede Menge Rücktritte vonnöten">Affäre Wulff: Jede Menge Rücktritte vonnöten</a><br />Heddesheim/Berlin, 07. Januar 2011. Der Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/05/20/kommentar-zur-preisgekronten-reportage-ein-schnitzel-und-viele-verlierer/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kommentar zu preisgekrönter &#8220;Reportage&#8221;: &#8220;Ein Schnitzel und viele Verlierer&#8221;">Kommentar zu preisgekrönter &#8220;Reportage&#8221;: &#8220;Ein Schnitzel und viele Verlierer&#8221;</a><br />Heddesheim/Koblenz, 20. Mai 2011. Vor kurzem wurde dem Spiegel-Journalisten René</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/08/im-wurgegriff-der-exklusivitat/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Im Würgegriff der Exklusivität">Im Würgegriff der Exklusivität</a><br />Guten Tag!

Heddesheim/Hamburg/Kairo/New York/Berlin, 08. Februar 2011. Spiegel online veröffentlicht am</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/10/03/porno-gate-ein-fernsehjournalist-macht-einen-handwerklichen-fehler-und-will-die-folgen-per-einstweiliger-verfuegung-aus-der-welt-schaffen-gehts-noch/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Porno-Gate &#8220;im Namen der Ehre&#8221;: Der Fernsehjournalist XXX (Name zensiert) macht einen handwerklichen Fehler und will diesen per Einstweiliger Verfügung &#8220;aus der Welt schaffen&#8221; &#8211; &#8220;Gehts noch?&#8221;">Porno-Gate &#8220;im Namen der Ehre&#8221;: Der Fernsehjournalist XXX (Name zensiert) macht einen handwerklichen Fehler und will diesen per Einstweiliger Verfügung &#8220;aus der Welt schaffen&#8221; &#8211; &#8220;Gehts noch?&#8221;</a><br />Heddesheim/St. Ingbert/Saarbrücken, 03. Oktober 2011. XXX (Name zensiert), Mitarbeiter des</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2011%2F12%2F21%2Fwulff-tritt-zurueck%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1163&amp;md5=fa5473f16c8975a96453ba8a0e67d586" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lieber Nachwuchs &#8211; ich helfe gerne, aber&#8230;</title>
		<link>http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 12:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Macromedia Fachhochschule für Medien und Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Student]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pushthebutton.de/?p=1159</guid>
		<description><![CDATA[Heddesheim, 20. Oktober 2011. In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe ich rund drei Dutzend Mal Anfragen von Studenten beantwortet - per email, am Telefon und teilweise wurde ich in der Redaktion besucht. Ein paar Mal habe ich mich aber geweigert - so wie bei dieser Anfrage.

Heute erreicht mich diese email:
Sehr geehrte Blogbetreiber,

mein Name ist XXX, ich bin Journalistikstudentin an der Macromedia Fachhochschule für Medien und Kommunikation.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Fragestellung "Aus welchen Gründen werden politische Blogs geführt und wie werden sie betrieben?"
habe ich Fragen an Blogbetreiber erstellt und würde Sie bitten, die folgenden Fragen innerhalb der nächsten zwei Wochen zu beantworten und mir zurück zu schicken.
Vielen Dank im Voraus.
MfG
XXX

Fragen:
Warum haben Sie sich dafür entschieden, ein Blog zu erstellen?
Was wollen Sie vermitteln?
Welche Themen beinhaltet Ihr Blog?
Wie oft wird das Blog aktualisiert?
Wie hoch ist der Zeitaufwand?
Wo und wi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><strong>Heddesheim, 20. Oktober 2011. In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe ich rund drei Dutzend Mal Anfragen von Studenten beantwortet &#8211; per email, am Telefon und teilweise wurde ich in der Redaktion besucht. Ein paar Mal habe ich mich aber geweigert &#8211; so wie bei dieser Anfrage.</strong></p>
<p><strong>Heute erreicht mich diese email:</strong></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Blogbetreiber,</p>
<p>mein Name ist XXX, ich bin Journalistikstudentin an der Macromedia Fachhochschule für Medien und Kommunikation.<br />
Im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Fragestellung &#8220;Aus welchen Gründen werden politische Blogs geführt und wie werden sie betrieben?&#8221;<br />
habe ich Fragen an Blogbetreiber erstellt und würde Sie bitten, die folgenden Fragen innerhalb der nächsten zwei Wochen zu beantworten und mir zurück zu schicken.<br />
Vielen Dank im Voraus.<br />
MfG<br />
XXX</p>
<p>Fragen:<br />
Warum haben Sie sich dafür entschieden, ein Blog zu erstellen?<br />
Was wollen Sie vermitteln?<br />
Welche Themen beinhaltet Ihr Blog?<br />
Wie oft wird das Blog aktualisiert?<br />
Wie hoch ist der Zeitaufwand?<br />
Wo und wie recherchieren Sie die Informationen für das Blog?<br />
Nach welchen Kriterien wählen Sie die Informationen aus?<br />
Arbeiten Sie alleine an dem Blog oder haben Sie weitere Mitarbeiter?<br />
Wie wichtig ist die Kommentarfunktion für das Blog?<br />
Was bedeutet Ihnen das Feedback der User?</p></blockquote>
<p><strong>Meine Antwort:</strong></p>
<blockquote><p>Hallo Frau XXX,</p>
<p>meine Name ist nicht Blogbetreiber und wenn Sie etwas von mir wünschen und mir dazu eine Frist von zwei Wochen vor der vermeintlichen Urlaubszeit setzen, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, ob das die richtige &#8220;Ansprache&#8221; ist.</p>
<p>Frohe Weihnachten</p>
<p>Hardy Prothmann</p>
<p>P.S. Die Macromedia FH sollte vielleicht ein wenig mehr auf auf ihre Studis aufpassen, sonst bekommt man am Ende noch einen schlechten Eindruck von der Einrichtung.</p></blockquote>
<p><em>Nachtrag: Die Studentin ist noch nicht einmal in der Lage BCC zu benutzen.</em></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/">20. Dezember 2011</a>, <a href="http://www.mhmk.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.mhmk.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Elter</a> writes: Lieber Herr Prothmann,

diese Anfrage, die vermutlich (genau weiß ich das nicht) von einer meiner Studentinnen stammt, ist extrem unglücklich gestellt. Ich kann mich nur dafür entschuldigen.
In der Tat sollten unsere Studierenden politische Bloggger befragen. Dafür hatten sie einen Auftrag. So aber natürlich nicht. 

Aber ich bitte Sie zu verstehen, dass wir über erwachsene Menschen keine Aufsichtspflicht ausüben können. 
Bitte trennen Sie Hochschule von Individualperson. 

Gerne lade ich Sie (falls Sie nun noch Interesse haben sollten-:) auch einmal an unsere Hochschule ein. Natürlich mit angemessenen zeitlichen Vorlauf.

Prof. Dr. Andreas Elter
Studiengangleiter Journalistik
macromedia hochschule für medien und kommunikation</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/">20. Dezember 2011</a>, <a href="http://pushthebutton.de"   rel='external nofollow' class='url'>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</a> writes: Lieber Herr Elter,

danke für Ihren Kommentar.

Selbstverständlich trenne ich Personen und Institutionen ganz allgemein - in diesem Fall aber nicht, weil die Person ihre Anfrage mit der Institution begründet hat.

Selbstverständlich ist die Institution nicht direkt für das Verhalten von erwachsenen Menschen verantwortlich - aber vielleicht ergibt sich hier ein Hinweisbedarf an die Studierenden, wie man gescheiterweise eine Anfrage stellt. Auch bei Profis ist hier ab und an Nachholbedarf erkennbar: "Ich bin von XY" ist eine Formulierung, die mir schon häufiger über den Weg gelaufen ist, verbunden mit der Überzeugung, dass das alles erklärt und zulassen muss...

Aber seis drum, war ja nur als Fingerzeig gemeint.

Eine Einladung nehme ich gerne an.

Schöne Festtage

Hardy Prothmann</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/12/20/lieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber/">21. Dezember 2011</a>, <a href="http://www.mhmk.de" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-commentauthor','http://www.mhmk.de']);"  rel='external nofollow' class='url'>Elter</a> writes: Danke! siehe Mailverkehr.
Hinweis an die Studierenden machen wir jetzt nochmal-:)
LG
A.E.</li></ul><hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2012/01/02/offener-brief-an-den-10-bundespraesidenten-der-bundesrepublik-deutschland/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland">Offener Brief an den 10. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland</a><br />Heddesheim/Berlin/Bonn, 02. Januar 2012. Der amtierende Bundespräsident Christian Wulff (CDU)</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/08/02/zeitung-was-vom-streik-uebrig-bleiben-wird/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Zeitung: Was vom Streik übrig bleiben wird">Zeitung: Was vom Streik übrig bleiben wird</a><br />Heddesheim, 01. August 2011. Gestern war ein Fernsehteam vom SWR</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/06/28/hitzewelle-die-neue-freizugigkeit-home-office-oben-ohne/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Hitzewelle: Die neue Freizügigkeit &#8211; Home-Office &#8220;oben ohne&#8221;">Hitzewelle: Die neue Freizügigkeit &#8211; Home-Office &#8220;oben ohne&#8221;</a><br />Heddesheim, 28. Juni 2011. Die Hitzewelle hat Deutschland fest im</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/11/mer-kenne-uns-mer-helfe-uns/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Mer kenne uns, mer helfe uns.&#8221;">&#8220;Mer kenne uns, mer helfe uns.&#8221;</a><br />Heddesheim/Köln, 11. November 2011. Hinter den Kulissen zur heutigen Netzwerk-Recherche-Mitgliederversammlung</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/03/17/lebensfrohe-stipendiaten-beim-ifp/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Lebensfrohe Stipendiaten beim ifp">Lebensfrohe Stipendiaten beim ifp</a><br />
    Guten Tag!
Irgendwann schallte es aus dem</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2011%2F12%2F20%2Flieber-nachwuchs-ich-helfe-gerne-aber%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1159&amp;md5=08b4cf92c9090563d7f26cea6c4fb6c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geprothmannt: Uneigennützige Wohltätigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 17:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geprothmannt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spendenübergabe die nächste - so wie vergangenes Jahr auch und nächstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, über mildtätige Spenden für den guten Zweck zu "berichten". Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen - dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion für die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht über Spenden, egal wie großzügig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein "Kalkül", ein Hintergedanke und der ist nicht "mildtätig", sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt - nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstützt, braucht seine Haltung nicht an die "]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><div id="attachment_4976" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-4976" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2011/12/100-euro-1.jpg" alt="" width="600" height="339" /><p class="wp-caption-text">100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der &quot;Porto-Kasse&quot; und machen daraus  ein Vielfaches an &quot;Image&quot;-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein</p></div>
<p><strong>Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spendenübergabe die nächste &#8211; so wie vergangenes Jahr auch und nächstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, über mildtätige Spenden für den guten Zweck zu &#8220;berichten&#8221;. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen &#8211; dabei ist das nichts anderes als Werbung.</strong></p>
<p>Von Hardy Prothmann</p>
<p>Die Redaktion für die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht über Spenden, egal wie großzügig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein &#8220;Kalkül&#8221;, ein Hintergedanke und der ist nicht &#8220;mildtätig&#8221;, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.</p>
<p>Das ist auch absolut erlaubt &#8211; nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus Überzeugung spendet oder unterstützt, braucht seine Haltung nicht an die &#8220;große Glocke&#8221; zu hängen.</p>
<p>Millionen von privaten Spendern halten das so &#8211; sie geben Geld für alle möglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben &#8220;anonym&#8221; &#8211; es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine öffentliche Nennung.</p>
<p>Wer hingegen der &#8220;Öffentlichkeit&#8221; seine &#8220;Großzügigkeit&#8221; mitteilen möchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.</p>
<div id="attachment_1144" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.hirschbergblog.de/2011/12/11/wir-lassens-im-ort-ig-storchekerwe-unterstutzt-hirschberger-hilfsorganisationen/"><img class="size-medium wp-image-1144  " src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_6591-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hirschberg: Bericht über eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.</p></div>
<p><a href="http://www.hirschbergblog.de/2011/12/11/wir-lassens-im-ort-ig-storchekerwe-unterstutzt-hirschberger-hilfsorganisationen/" target="_blank">Aktuell haben wir über die Spende einer Interessengemeinschaft &#8220;Storchenkerwe&#8221; in Hirschberg berichtet:</a> Die Einladung erschien frei von &#8220;Firmenwerbung&#8221; &#8211; denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld für gemeinnützige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.</p>
<p>Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).</p>
<p>Das ist die einzige &#8220;saubere&#8221; Lösung &#8211; alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergräbt die Glaubwürdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon &#8220;six feed under&#8221; ist) und schadet letztlich auch dem &#8220;Werbekunden&#8221; &#8211; muss der doch ganz besonders an einem glaubwürdigen Umfeld interessiert sein.</p>
<p>Penetrant wird es &#8211; und das ist zunehmend der Fall &#8211; wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufklärung und konsequente &#8220;Nicht-Berichterstattung&#8221; bei &#8220;Härtefällen&#8221;.</p>
<h3>Penetrantes Sportsponsoring</h3>
<p>Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern völlig inaktzeptable &#8220;Blüten&#8221;. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.</p>
<p>Das Ergebnis kann man hier nachlesen: <a href="http://www.heddesheimblog.de/2009/08/24/kein-gruppenfoto-ohne-sponsor/" target="_blank">&#8220;Kein Gruppenfoto ohne Sponsor&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.heddesheimblog.de/2010/02/09/kein-kinderlachen-fur-das-heddesheimblog/" target="_blank">Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem &#8220;Marketing-Verband&#8221; ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten darüber berichten &#8211; und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen für das Heddesheimblog.</a></p>
<div id="attachment_1145" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1145" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/12/taz_verpixelung-300x106.jpg" alt="" width="300" height="106" /><p class="wp-caption-text">taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.</p></div>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/08/20/warum-wir-sportwerbung-dauerhaft-verpixeln" target="_blank">Die taz hatte im August angekündigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begründung:</a></p>
<blockquote><p>Die Werbung im Fußball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipräsent geworden. Da müssen intelligentere Lösungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.</p></blockquote>
<p>Und:</p>
<blockquote><p>Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz über Sport berichtet, täglich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabhängiger werden.</p></blockquote>
<p>Guter Ansatz &#8211; leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).</p>
<p>Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche &#8220;Berichte&#8221; werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.</p>
<p>Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen &#8211; denn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.</p>
<h3>Trennungsgebot</h3>
<p>Gut und richtig wäre, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen würden &#8211; das aber darf man tatsächlich bezweifeln, denn dort gibt es schon längst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht &#8220;verprellen&#8221; will.</p>
<p>Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld fürs &#8220;Abo&#8221; &#8211; unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen &#8220;Aufträgen&#8221; ein paar mehr Nullen dranhängen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der &#8220;Nullen&#8221; schnell klar, auf wen man &#8220;Rücksicht&#8221; nimmt und für welche &#8220;Nullen-Informationen&#8221; man sich entscheidet.</p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1143 " style="border-style: initial; border-color: initial; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding: 0px; margin: 0px;" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/12/mm_spende-1.jpg" alt="" width="300" height="255" /><p class="wp-caption-text">&quot;Redaktionelles&quot; Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.</p></div>
<p>Allerdings gibt es auch hier &#8220;Regeln&#8221; &#8211; die hängen von der Höhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel &#8220;grundsätzlich&#8221; erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Darüber gibt es keine uns bekannten Informationen.</p>
<h3>Ethisches Handeln</h3>
<div class="mceTemp">Ganz grundsätzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner &#8220;Informationen&#8221; im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten selbst &#8211; und auch die daraus resultierende Glaubwürdigkeit.</div>
<p>Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen &#8211; dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.</p>
<p>Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erwähnen, weil das tatsächlich Spenden sind, die &#8220;bemerkenswert&#8221; sind. Keine Sorge &#8211; es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verfährt.</p>
<h3>Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis &#8220;kaufen&#8221; lassen</h3>
<p>Vereine, die sich für ein paar Euro &#8220;Spendengeld&#8221; oder &#8220;Sponsoring&#8221; als Vermarktungsfläche missbrauchen lassen, sollten tatsächlich darüber nachdenken, worum es geht.</p>
<p>Um Förderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale &#8220;Förderung&#8221; dann die hier &#8220;erwirtschaftete&#8221; Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein &#8211; und auch nicht im Sinne der Unternehmen.</p>
<p>Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.</p>
<p>Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast &#8220;üblich&#8221;.</p>
<h3>Spendenziele müssen transparent sein</h3>
<p>Gemeinden müssen Spenden beispielsweise längst öffentlich machen und transparent darstellen &#8211; das sieht das Geldwäschegesetz so vor. Und dafür gibt es ganz sicher Gründe.</p>
<p>Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.</p>
<p>Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.</p>
<p>Wer Spenden und &#8220;Sponsoring&#8221; auch nur im Ansatz für eigene &#8220;Zwecke&#8221; einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen &#8211; damit keine &#8220;Missverständnisse&#8221; aufkommen.</p>
<p>Wenn ein Großkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. Für den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen Möglichkeiten. Für eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man &#8220;aufbieten&#8221; kann.</p>
<p>Wer ist nun &#8220;großzügiger&#8221;? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Worüber sollte man dankbarer sein? Worüber berichten?</p>
<p>Denken Sie mal drüber nach &#8211; eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.</p>
<p>Ist halt alles immer &#8220;relativ&#8221; &#8211; dafür muss man kein Einstein sein.</p>
<p>Ihr</p>
<p><a href="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2011/01/hardyprothmann.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-515" src="http://istlokal-medien.de/rheinneckarblog/files/2011/01/hardyprothmann.jpg" alt="" width="289" height="101" /></a></p>
<p><em>Anmerkung: Wir haben anfänglich auch über Spenden berichtet und vor kurzem noch im <a href="http://weinheimblog.de" target="_blank">Weinheimblog </a>über eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. Künftig werden wir das kompromisslos handhaben.</em></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2010/03/31/angeblich-erpresste-werbung-und-schlechte-werbung/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Angeblich &#8220;erpresste Werbung&#8221; und &#8220;schlechte Werbung&#8221;">Angeblich &#8220;erpresste Werbung&#8221; und &#8220;schlechte Werbung&#8221;</a><br />
    Guten Tag!
Wollten Sie schon immer mal</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/03/11/in-eigener-sache-protest-gegen-hamburger-urteil-zu-schweigegeld/" rel="bookmark" title="Permanent Link: In eigener Sache: Protest gegen Hamburger Urteil zu &#8220;Schweigegeld&#8221;">In eigener Sache: Protest gegen Hamburger Urteil zu &#8220;Schweigegeld&#8221;</a><br />


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Hamburg/Regensburg, 14. März 2011. (red) Heute wurde dem Regensburger</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/12/21/wulff-tritt-zurueck/" rel="bookmark" title="Permanent Link: +++ Wulff tritt zurück +++ Bundespräsident gibt Amt auf +++ Merkel schweigt +++ Maschmayer will neue Talente fördern +++">+++ Wulff tritt zurück +++ Bundespräsident gibt Amt auf +++ Merkel schweigt +++ Maschmayer will neue Talente fördern +++</a><br />Heddesheim, 21. Dezember 2011. Alle reden darüber, ob Bundespräsident Christian</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/03/04/in-eigener-sache-der-journalismus-und-die-werbung-der-zukunft/" rel="bookmark" title="Permanent Link: In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft">In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft</a><br />


Guten Tag!

Rhein-Neckar/Berlin, 04. März 2011. Der Ausschuss ‘Kultur und Medien’</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/04/bug-journalismus-auf-den-kaefer-gekommen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Bug-Journalismus &#8211; auf den Käfer gekommen">Bug-Journalismus &#8211; auf den Käfer gekommen</a><br />Heddesheim/Koblenz, 04. November 2011. Die Rhein-Zeitung feiert sich heute mit</li></ul><hr /><small>Alle Rechte liegen bei pushthebutton 2010-2011<br /> Dieser Feed darf nur zu privaten Zwecken verwendet werden. <br /> Jede andere Nutzung stellt einen Bruch der zugrunde liegenden Rechte dar und wird verfolgt. (Digital Fingerprint:<br /> 3808150ae7c838b44ba8ad9fb4f33a65 (38.107.179.238) )</small><p><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.pushthebutton.de%2F2011%2F12%2F11%2Funeigennuetzige-wohltaetigkeit-von-wegen-spenden-und-sponsoring-sind-werbung%2F&amp;lang=de&amp;via=prothmann&amp;text=pushthebutton.de" class="twitter-share-button">Tweet</a></p> <p><a href="http://www.pushthebutton.de/?flattrss_redirect&amp;id=1142&amp;md5=189e354fc184594ec933bd2a6096897e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was hoffentlich bei der Mitgliederversammlung des Netzwerk Recherche zur Sprache kommt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 17:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hardy Prothmann, pushthebutton.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Hans Leyendecker]]></category>
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		<category><![CDATA[Satzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Leif]]></category>
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		<description><![CDATA[

Heddesheim/Köln, 11. November 2011. Da ich mich in den vergangen Tagen durch sehr viele Hinweise, Zuschriften und Anrufe mit dem Netzwerk Recherche intensiv beschäftigten musste, dokumentiere ich meine Antwort auf die Frage, unter welchen Umständen ich mich künftig im Netzwerk einbringen könnte - in den vergangenen Jahren war ich nur einfaches Mitglied. Angefragt wurde ich aus dem Kreis der Aktiven - meine Antwort enthält alle wesentlichen Punkte. Sollte eine der Bedingungen nicht zutreffen, wäre ich erfreut, wenn mir der neue Vorstand - sofern heute einer gewählt wird - mir endlich meine Kündigung bestätigt.

Dokumentation: Antwort auf Anfrage zu künftiger Mitwirkung am 10. November 2010.

Hallo xxx,

mein Interesse an den ursprünglichen Zielen des Vereins ist nach wie vor hoch - in den zehn Jahren seit Gründung sind die Zustände nicht besser geworden.

Ich bin gerne bereit, aktiv mitzuarbeiten, wenn der Verein sich weg von einer Personality-Show hin zu einem Verband mit echten Ziel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><div id="attachment_583" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-583 " title="art5prothmann" src="http://www.pushthebutton.de/wp-content/uploads/2011/04/art5prothmann-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Da war doch was? Artikel 5 ist die Grundlage unseres Jobs. Foto: Suso</p></div>
<p><strong>Heddesheim/Köln, 11. November 2011. Da ich mich in den vergangen Tagen durch sehr viele Hinweise, Zuschriften und Anrufe mit dem Netzwerk Recherche intensiv beschäftigten musste, dokumentiere ich meine Antwort auf die Frage, unter welchen Umständen ich mich künftig im Netzwerk einbringen könnte &#8211; in den vergangenen Jahren war ich nur einfaches Mitglied. Angefragt wurde ich aus dem Kreis der Aktiven &#8211; meine Antwort enthält alle wesentlichen Punkte. Sollte eine der Bedingungen nicht zutreffen, wäre ich erfreut, wenn mir der neue Vorstand &#8211; sofern heute einer gewählt wird &#8211; mir endlich meine Kündigung bestätigt.</strong></p>
<p>Dokumentation: Antwort auf Anfrage zu künftiger Mitwirkung am 10. November 2010.</p>
<p><em>Hallo xxx,</em></p>
<p><em>mein Interesse an den ursprünglichen Zielen des Vereins ist nach wie vor hoch &#8211; in den zehn Jahren seit Gründung sind die Zustände nicht besser geworden.</em></p>
<p><em>Ich bin gerne bereit, aktiv mitzuarbeiten, wenn der Verein sich weg von einer Personality-Show hin zu einem Verband mit echten Zielen entwickelt.</em></p>
<p><em>Für mich wäre eine Stärkung des Lokalen wichtig &#8211; nicht, weil ich das selbst mache, sondern weil hier der größte Handlungsbedarf ist.</em></p>
<p><em>Außerdem würde ich fordern, dass Internetjournalismus und Blogs keine Nebenrolle spielen, sondern sich der Verein intensiv damit beschäftigt und die Transformation begleitet.</em></p>
<p><em>Gerade hier müssen jede Menge Standards entwickelt werden.</em></p>
<p><em>Weiter mache ich nur mit, wenn nicht die großen Medien (oder daran angeschlossene Freie) den Verein leiten.</em></p>
<p><em>Weiter mache ich nur mit, wenn es eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse gibt.</em></p>
<p><em>Und als letztes würde ich aus der Satzung streichen: Journalisten machen keine PR. Das geht komplett an der Lebenswirklichkeit der vielen Freien vorbei.</em><br />
<em> Der Satz könnte lauten: Journalisten trennen strikt zwischen journalistischer und PR-Arbeit.</em></p>
<p><em>Ach ja: Natürlich müssen die, die dem Verein Schaden zugefügt haben &#8211; und dazu zähle ich bis zum Beweis des Gegenteils den Gesamtvorstand &#8211; aus dem Verein gemäß Satzung ausgeschlossen werden.</em></p>
<p><em>Nur so ist ein Neuanfang zu machen. Sonst hats keinen Wert.</em></p>
<p><em>Schöne Grüße</em><br />
<em> Hardy</em></p>
<p><em>P.S. Mein Hinweis auf meine Mitgliedschaft war ernst gemeint &#8211; ich habe keine Ahnung, ob ichs noch bin oder nicht. Ich habe gekündigt, eine Bestätigung fehlt. Geld wird auch nicht gefordert, man hats ja beim NR.</em></p>
<p><em>Eine Einladung zur Mitgliederversammlung liegt mir nicht vor &#8211; ich weiß auch von anderen, dass diese nicht eingeladen worden sind. Damit ist diese Versammlung abzulehnen.</em></p>
<p><em>Weiter ist mir nicht bekannt, ob Thomas Leif ausgeschieden ist, per Beschluss ausgeschlossen worden ist und ob ein Ersatzvorstand bestellt worden ist.</em></p>
<p><em>Ziemlich dilletantisch, das ganze Vorgehen.</em></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong></p>
<p>Meedia: <a href="http://meedia.de/print/schicksalsstunde-fuer-das-netzwerk-recherche/2011/11/11.html" target="_blank">Schicksalsstunde für Netzwerk Recherche</a><br />
DKultur: <a href="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2011/11/11/drk_20111111_1409_eb9c1447.mp3" target="_blank">&#8220;Der Schaden ist beträchtlich.&#8221;</a><br />
Stern: <a href="http://www.stern.de/blogs/hans-martin_tillack/kamelle-kamelle" target="_blank">Kamelle, Kamelle</a></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/11/mer-kenne-uns-mer-helfe-uns/" rel="bookmark" title="Permanent Link: &#8220;Mer kenne uns, mer helfe uns.&#8221;">&#8220;Mer kenne uns, mer helfe uns.&#8221;</a><br />Heddesheim/Köln, 11. November 2011. Hinter den Kulissen zur heutigen Netzwerk-Recherche-Mitgliederversammlung</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/11/10/netzwerk-recherche-schmeisst-die-verkommenen-austern-einfach-weg-und-geht-miesmuscheln-suchen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Netzwerk Recherche: Schmeißt die verkommenen Austern einfach weg und geht Miesmuscheln suchen">Netzwerk Recherche: Schmeißt die verkommenen Austern einfach weg und geht Miesmuscheln suchen</a><br />Heddesheim/Köln/Hamburg/Berlin/Düsseldorf/München/Mainz, 10. November 2011. Das Netzwerk Recherche, Deutschlands, wenn nicht</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/22/masterarbeit-uber-hyperlokale-medien/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Masterarbeit über hyperlokale Medien">Masterarbeit über hyperlokale Medien</a><br />Guten Tag!

Imke Emmerich hat ihre Masterarbeit vorgelegt und eine 1,0</li><li><a href="http://www.pushthebutton.de/2011/02/02/agypten-vermutungen-und-klischees-sind-immer-das-gegenteil-von-information/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ägypten: &#8220;Vermutungen und Klischees sind immer das Gegenteil von Information.&#8221;">Ägypten: &#8220;Vermutungen und Klischees sind immer das Gegenteil von Information.&#8221;</a><br />// < ![CDATA[
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